Unsere 1. Männer hat ihr Heimspiel gegen den HSV Dresden mit 30:28 (16:14) gewonnen –allerdings war das weniger ein handballerisches Feuerwerk als vielmehr ein zäher Arbeitstag in der Sporthalle. Beide Teams mussten auf wichtige Leistungsträger verzichten, und das merkte man dem Spiel auch an. Der Ball wollte nicht immer so wie die Spieler, Angriffe endeten öfter im Nirgendwo als im Netz und insgesamt wirkte die Partie lange etwas… sagen wir: rustikal. Trotzdem erwischte der LVB den besseren Start und setzte sich früh leicht ab. Doch Dresden blieb dran – vor allem Ben Donath stellte die LVB-Abwehr mit seinen Treffern immer wieder vor Probleme. Mehr als einmal schmolz der Vorsprung auf ein Tor zusammen, und so blieb die Partie bis in die Schlussminuten spannend.
In der entscheidenden Phase zeigte der LVB dann aber die Reife, die in den vergangenen Jahren noch gefehlt hatte. Mit etwas mehr Ruhe im Angriff und wichtigen Treffern kurz vor Schluss brachte die Mannschaft den Vorsprung über die Zeit. Am Ende steht ein verdienter, wenn auch hart erarbeiteter 30:28-Erfolg. Kein Glanzstück –aber ein Spiel, das zeigt: Der LVB gewinnt mittlerweile auch solche zähen Abende. Und genau das macht Lust auf mehr in dieser Saison.










