Die Saison neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu. Drei Spiele sind für uns Straßenbahner noch zu spielen – und die Plätze 2 bis 5 liegen äußerst knapp beieinander. Das Ziel ist klar: der zweite Tabellenplatz soll es sein. Damit war ein Auswärtssieg beim KJS Dresden Pflicht. Die Partie begann ausgeglichen. Dresden setzte sich früh mit 2:1 in Front, doch die SG LVB ließ sich davon nicht beirren. Ab Minute 8 fanden die Straßenbahner ihren Rhythmus und starteten einen stabilen Lauf: Tor um Tor fiel auf unsere Seite, trotz Auszeit der Heimmannschaft in Minute 11, stand es nach 15 Minuten 2:9 – eine komfortable Sieben-Tore-Führung. Der Gastgeber gab jedoch nicht auf und kämpfte sich Schritt für Schritt zurück ins Spiel. Bis zur Halbzeit schrumpfte der Vorsprung auf 13:17. Das letzte Wort der ersten Hälfte gehörte jedoch Stefan Hühn: In der allerletzten Sekunde des ersten Durchgangs schweißte er den Ball rückwärts, über den Kopf des Hüters unter die Latte – spektakulär.
Nach dem Seitenwechsel tat sich die SG LVB zunächst schwer, erneut Abstand zu schaffen. Zu viele Gegentore fielen über den Kreis, Dresden blieb hartnäckig dran und hielt das Spiel bis in die Schlussphase offen und spannend. Doch die Straßenbahner bewiesen in den entscheidenden Momenten die nötige Ruhe und Cleverness. Mit einem starken Endspurt setzten sie sich am Ende klar auf plus vier Tore ab und sicherten sich verdient den 35:30-Auswärtssieg – und damit zwei wichtige Punkte im Kampf um Platz zwei. Straßenbahner des Spiels Hannes Zerrenner, 7 Tore aus dem Spiel, 100% vom Siebenmeterpunkt – erste Sahne.







