Die SG LVB steht im Finale des Landskron-Pokals in Sachsen. Im Halbfinale setzte sich die Mannschaft am vergangenen Samstag in einer absolut halbfinalwürdigen Atmosphäre bei Union Chemnitz mit 28:25 (15:12) durch. Es war ein intensives Spiel, das sowohl körperlich als auch materialtechnisch einiges abverlangte. Schon vor dem Anpfiff war klar, dass Chemnitz kein einfacher Gegner werden würde. Die Mannschaft gehört eigentlich in die Sachsenliga und das war über die gesamten 60 Minuten deutlich zu sehen. Die Gastgeber hatten eine klare Spielidee: Immer wieder wurde versucht, den Kreis aus dem Zentrum zu ziehen, um anschließend auf der anderen Seite ein 3-gegen-3 zu spielen. Diese Struktur war sehr gut vorbereitet und stellte uns gerade in der Anfangsphase vor Probleme. Aber durch ein intensives Videostudium vor dem Spiel, waren wir bestens darauf vorbereitet.
Die ersten Minuten gehörten dann auch den Gastgebern. Union Chemnitz kam besser ins Spiel und fand vor allem aus der zweiten Reihe sowie mit starken Schlagwürfen immer wieder gute Lösungen. Wir selbst taten uns zunächst schwer, ins Spiel zu finden. Erst nach rund zehn Minuten kamen wir besser in die Partie, standen stabiler in der Abwehr und konnten das Spiel drehen. Mit einem kleinen Lauf erspielten wir uns eine Führung, die wir bis zur Halbzeit auf 15:12 ausbauen konnten. Auch die Rahmenbedingungen waren absolut besonders. In der Halle herrschte dank DJ und lautstarker Unterstützung der Chemnitzer Fans eine Oberliga-würdige Stimmung. Zusätzlich waren auch einge Spieler unserer zweiten Mannschaft mitgereist und sorgten für starke Unterstützung von der Tribüne.
Die zweite Halbzeit begann dann deutlich besser für uns. Wir konnten den Vorsprung zwischenzeitlich auf fünf Tore ausbauen und hatten das Spiel scheinbar unter Kontrolle. Dennoch gab sich Chemnitz nie auf und kämpfte sich immer wieder heran. Vor allem in Überzahl und mit viel Tempo aus dem Rückraum blieben sie gefährlich. Es war ein Spiel, das bis in die Schlussphase offen blieb. Am Ende behielten wir jedoch die Nerven und spielten die letzten Minuten souverän zu Ende. Der 28:25-Auswärtssieg bedeutet den Einzug ins Finale des Landskron-Pokals – und jetzt heißt das Ziel ganz klar: Limbach im Finale weghauen.







