Nach der verlängerten Winterpause führte uns das erste Spiel am vergangenen Samstag zum Zwönitzer HSV. Das Auswärtsspiel galt als richtungsweisend für die Rückrunde, da wir mit einem Erfolg an die starke Hinserie anknüpfen und unseren Tabellenplatz absichern wollten.
Mit Zwönitz stand uns ein Gegner gegenüber, dessen Formkurve bereits nach oben zeigte: Der Gastgeber war mit einem Sieg gegen den HVO Cunewalde in die Rückrunde gestartet. Entsprechend war die Aufgabe klar formuliert: Von Beginn an Tempo aufnehmen, Präsenz zeigen und den Start nicht verschlafen. Diesen Plan setzten wir konsequent um. Wir eröffneten die Partie mit hohem Druck und setzten uns früh ab, sodass zunächst ein 3:0-Lauf auf die Anzeigetafel kam. Die Zwönitzer fanden jedoch zunehmend besser in die Begegnung und verkürzten in der 8. Spielminute auf 6:5. Entscheidend war in dieser Phase, dass unsere Defensive stabil blieb und wir im Angriff wieder klare Lösungen fanden. Durch ein geschlossenes Zusammenspiel auf allen Positionen gelang es uns, das Spiel Schritt für Schritt zu kontrollieren und den Vorsprung auszubauen. Zur Halbzeit stand damit eine verdiente 21:15-Führung.
Für den zweiten Durchgang nahmen wir uns in der Kabine vor, nahtlos anzuknüpfen und keinen Lauf des Gegners zuzulassen. Mit Wiederanpfiff zeigte sich jedoch zunächst ein anderes Bild: Unstimmigkeiten in unserem Spiel sowie ein angepasstes Deckungssystem der Hausherren führten zu kurzen Orientierungsschwierigkeiten. Zwönitz nutzte diese Phase konsequent, setzte zu einem 0:4-Lauf an und verkürzte auf 22:19. Dieses Hindernis konnten wir jedoch durch Wechsel sowie eine erneut gesteigerte Stabilität in Abwehr und Umschaltspiel überwinden. Ab der 45. Spielminute schlich sich dann ein Verwaltungsmodus ein, der den Spielfluss spürbar beruhigte und uns die Partie weniger konsequent zu Ende spielen ließ. Am Ende blieb dennoch ein verdienter Auswärtserfolg, als die Sirene beim Stand von 34:29 ertönte. Auch wenn wir damit das Ziel verfehlten, die zweite Halbzeit ebenfalls zu gewinnen, können wir auf eine insgesamt geschlossene Leistung zurückblicken, bei der alle eingesetzten Straßenbahner ihren Beitrag zum Erfolg leisteten.
Mit Blick auf die kommende Woche, in der wir in Leipzig einen direkten Tabellennachbarn empfangen, gilt es, an die Leistung der ersten 45 Minuten anzuknüpfen. Entscheidend wird sein, die gezeigte Konsequenz über die komplette Spielzeit aufrechtzuerhalten.
Mit gültigem Fahrausweis waren dabei:
Kunze, Deuring, Zähle, Kiethe, Rein, Pfeiffer, Ziegler Ruiz, Rudorf, Heidecker, Zerrenner, Krause, Schnitzer, Gauger, Maeser, Freiberg
Sowie auf der Trainerbank:
Remane, Rothe







