Für unsere Jungs der Jahrgänge 14 und 15 standen die vergangenen Wochen ganz im Zeichen der Qualifikation zur Regionalliga. Das neu formierte Team aus Spielern mit Erfahrung aus der letzten Regionalliga-Saison, dem aufgerückten jungen Jahrgang sowie zwei Jungs mit Zweitspielrecht musste sich in zwei Turnieren gegen andere ambitionierte Teams aus Sachsen beweisen.
Die erste Qualifikationsrunde hatte es auch gleich in sich. Mit Elbflorenz II, HSV Dresden und dem LHV Hoyerswerda warteten starke Gegner auf die jungen Straßenbahner. Im ersten Spiel ging es gegen die 2015er Jahrgangsmannschaft aus dem Dresdner Leistungszentrum. Mit reichlich Nervosität konnten unsere Jungs ihre Leistung noch nicht voll abrufen. Zu viele Bälle gingen im Angriff gegen die offensive Deckung verloren und die technisch hervorragenden Spieler des HC Elbflorenz nutzten ihre Chancen im Gegenstoß. So ging das erste Spiel zwar deutlich verloren (7:19), die Abwehr gegen den Positionsangriff machte aber Hoffnung für die weiteren Partien.
Im zweiten Spiel gegen den HSV Dresden wurde die Aufgabe nicht kleiner. Der Gegner hatte zuvor Elbflorenz deutlich geschlagen, sodass unsere Jungs mit reichlich Respekt starteten. Die Nervosität war nun aber verflogen und die Messestädter zeigten, was in ihnen steckt. Insbesondere in der Abwehr zeigten sich die Inhalte der Trainingseinheiten und gegen einen starken Gegner war das Spiel bis kurz vor Schluss offen. Mit ein wenig mehr Glück wäre auch ein Punkt möglich gewesen. Letztlich mussten unsere Jungs sich aber mit 18:15 geschlagen geben.
Im letzten Spiel gegen Hoyerswerda glückte dann endlich der ersehnte Sieg. Mit einer couragierten Leistung, die einmal mehr auf einer starken Abwehr fußte, wurde ein 18:16 Sieg eingefahren. Die direkte Qualifikation zur Regionalliga wurde zwar leider verpasst, die Punkte gegen Hoyerswerda nahmen wir dafür mit ins zweite Qualifikationsturnier.
Eine Woche später hießen die Gegner nun SV Niederau im ersten und LSV Südwest im zweiten Spiel. Diesmal benötigten unsere Jungs nur eine ganz kurze Anlaufphase. Danach arbeitete die Abwehr vorbildlich, nahm die Gegenspieler zeitig an und verteidigte ballorientiert. Die erfolgreichen Aktionen in der Defensive gaben Sicherheit und auch im Angriff wurden die geübten Inhalte sicher angewendet. Nach einem unglücklichen Start in die zweite Hälfte, behielten die Jungs die Nerven, ließen Niederau nicht mehr heran und sammelten zwei weitere Punkte (17:24).
Das letzten Spiel gegen den Stadtrivalen LSV Südwest hatte durch den Ausgang der weiteren Partien letztlich keine Bedeutung mehr. Der erste Platz in der Gruppe und damit die Qualifikation zur Regionalliga war dem Team nicht mehr zu nehmen. Bis zum Team sickerte die Information noch nicht durch, sodass die Konzentration nochmal auf das Handballspiel gelenkt werden konnte. Mit einem deutlichen 20:8 bestätigten die Straßenbahner nochmals, dass sie in der Regionalliga gut aufgehoben sind. Nach Schlusspfiff war klar: "Die Bahn fährt in die - Sachsenliga, Sachsenliga - hey -oh - hey!".
Gratulation an das gesamte Team und alle Jungs, die in der kürze der Zeit eine tolle Entwicklung im Zusammenspiel und in der Abwehr genommen und sich damit die Qualifikation mehr als verdient haben.







