HSV Apolda - SG LVB Leipzig
Sa, 25.11.17, 20:00 Uhr
Dreifelder SH



SG LVB Leipzig - HSG Freiberg 32:27

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2.Männer: SG LVB - TSV Radeburg 26 : 23 (Halbzeit 11 : 12)
Sieg gegen direkten Konkurrenten Radeburg
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17.03.14 von SG LVB. Die Drittligareserve der SG LVB Leipzig hat am Samstag ein durch Spannung geprägtes Spiel gegen den direkten Tabellennachbarn knapp mit 26:23 (11:12) gewonnen. Dass letztlich ein Sieg mit drei Toren dabei heraussprang ist sowohl der Erfahrung, als auch einem stark aufgelegten Manuel Röttig zwischen den Pfosten zu verdanken.

Das Spiel begann, wie man es sich auf Leipziger Seite erwartet hatte. Die gegnerische Abwehrformation stand gewohnt sicher – nicht ohne Grund haben die Gäste die viertbeste Verteidigung der Liga vorzuweisen. Aber auch auf Leipziger Seite wurde von Anfang an der Fokus auf die Abwehrarbeit gelegt, sodass Tore auf beiden Seiten hart erarbeitet werden mussten. Nach gespielten 10 Minuten stand er gerade einmal 3:1 für die Gastgeber, dies war zugleich der größte Abstand zwischen beiden Mannschaften, den Endstand einmal ausgenommen. Keine Mannschaft konnte sich über die gesamte Spielzeit mit mehr als zwei Toren absetzen, wodurch das Spiel, eine zumindest aus Zuschauersicht, packende Dramatik entwickelte. Die Stationen der ersten Hälfte hießen demzufolge 5:5, 8:8, und 10:10. Die bis dahin auf beiden Seiten gleichermaßen fahrig pfeifenden Unparteiischen, schickten die Mannschaften mit einem Tor plus auf Seiten der Gäste in die Umkleidekabinen zum wohlverdienten Pausentee. Glücklicherweise führte die bisweilen herrische Art der Spielleitung nur zu einigen Kopfschüttlern und Unverständnis.

In der Kabine wurden durch das Trainergespann Herold/Mühlberg dann nochmals die eigenen Stärken in den Vordergrund gerufen und daran appelliert, dass das Spiel heute nur durch den Kopf entschieden wird.

Dementsprechend zielstrebig ging es auf das Spielfeld, nach dem prompten Ausgleich lag man jedoch schnell mit 12:14 im Hintertreffen, konnte diesen Rückstand aber schnell wieder aufholen und ging beim 15:14 dann wiederum selbst in Führung. Doch so richtig rund lief es im Leipziger Angriff nicht. Man tat sich über weite Strecken schwer, eine Lücke in der starken Gästeabwehr zu finden. Doch dann zeigte sich Mitte der zweiten Hälfte eine weitere Stärke der Leipziger. Durch die qualitativ hochwertig besetzte Bank, konnte Trainer Jens Herold Marco Steinbeck und Steve Schumacher auf Platte schicken, welche sich gleich nahtlos in das Spiel einfügten. Gerade Steve Schumacher überzeugte in dieser vorentscheidenden Phase und konnte dank seiner Erfahrung drei wichtige Tor beisteuern, sodass sich das Spiel weiterhin ausgeglichen gestaltete. Beim Stand von 23:23 ging es dann in die letzten fünf Spielminuten. Zu dieser Zeit hätte man sich auf beiden Seiten wohl mit einem Unentschieden zufrieden gegeben. Nach dem 24:23 für die Gastgeber sortierte man sich dann wieder vor dem Kasten von Manuel Röttig. Doch statt dem erneuten Ausgleich, erkämpfte man sich das Spielgerät auf der rechten Abwehrseite und hatte nun plötzlich die Chance ein einfaches Tor über den Tempogegenstoß zu erzielen. Dieser wurde durch Kevin Model erfolgreich abgeschlossen, sodass man drei Minuten vor Schluss plötzlich wieder mit zwei Toren in Front lag. Der nächste Angriff der Gäste sollte dann das Spiel entscheiden, soviel war klar. Durch eine engagierte Deckungsarbeit und einer doppelten Glanzparade von Manuel Röttig, konnte dieser Angriff jedoch erfolgreich abgewehrt werden. Das letzte Tor auf Seiten der Gastgeber fiel dann quasi mit der Schlusssirene und besiegelte dann nur noch den bereits feststehenden Heimerfolg.

Mit diesem Erfolg hat sich die „Zweite“ endgültig im oberen Mittelfeld der Sachsenliga platziert und kann diese Stellung beim nächsten Punktspiel am 30.03.2014 in Döbeln weiter festigen.

SG LVB II:
Röttig, Herrmann, Kienitz 2, Zerrenner 2, Frenzel 4, Geisler 1, Steinbeck, Kostulski (n.e.), Weber 1, Schneidewind (n.e.), Schumacher 3, Model 4, Schmidt (n.e.), Baum 9/4


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