HSV Apolda - SG LVB Leipzig
Sa, 25.11.17, 20:00 Uhr
Dreifelder SH



SG LVB Leipzig - HSG Freiberg 32:27

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2.Männer: HC Einheit Plauen II - SG LVB II 24:28
Zweite Mannschaft krönt Saison mit Verbandsliga-Titel und Sachsenliga-Aufstieg!
Der älteste Spieler Marco Kienitz nahme die Meisterschale zur Freude seiner Teamkollegen in Empfang. Foto: Timo Krause Der älteste Spieler Marco Kienitz nahme die Meisterschale zur Freude seiner Teamkollegen in Empfang. Foto: Timo Krause

15.04.12 von Admin. Das Reserve-Team hat sich durch einen 28:24 (13:12) - Sieg beim HC Einheit Plauen II den Titel in der Verbandsliga West gesichert und steigt somit in die Sachsenliga auf. "Ich bin sehr stolz auf mein Team. Mit dem in der Breite sicherlich starken und vor allen Dingen ausgeglichenen Kader sind wir mit dem Ziel Aufstieg in die Saison gestartet und haben uns durch konstante Leistungen den Titel erkämpft", freut sich Trainer Jens Herold über den Triumph seines Teams (42:2 Punkte bei zwei Zählern Vorsprung auf Plauen-Oberlosa) im letzten Saisonspiel.

Thomas Schmidt
Dabei ging beim Auswärtsspiel in der Spitzenstadt vieles über die kämpferischen Aspekte des Spiels (Foto links mit Thomas Schmidt). Zu Beginn konnten sich die Blau-Gelben durch viele Fehler im Angriff und Schwächen im Abschluss nicht bedeutend absetzen. Erst mit den Zwischen-ständen zum 10:7 und 12:9 erarbeiteten sich die Gäste ein kleines Polster. Trotz einer roten Karte für die Plauener wegen Nachschlagens glichen diese auf 12:12 auf, doch Linkshänder David Frenzel sorgte per direkt verwandeltem Freiwurf mit dem Halbzeitpfiff für die knappe 13:12-Pausenführung für die Leipziger.

Jubel nach Schlusspfiff
Nach dem Seitenwechsel bekam die Herold-Truppe zwar die gegnerischen Spieler Ron Schiller und Tom Jahn – beide erzielten in dieser Partie allein 14 der 24 Plauener Tore - weiterhin nicht in den Griff, verschaffte sich aber trotzdem zunehmen über die Stationen 24:19 und 26:20 bis zur 50. Minute ein gutes Polster. Grund war die quasi nicht vorhandene Wechselbank der Gastgeber mit acht Feldspielern, wohingegen die Straßenbahner aus dem vollen Schöpfen und dadurch ihre konditionellen Vorteile abrufen konnten. "Nach dem 28:21 haben wir dann ein bisschen nachgelassen, aber den Sieg am Ende locker und verdient nach Hause gebracht", berichtet Coach Herold. Nach dem Schlusspfiff fanden sich Spieler und Betreuerteam in einer Jubeltraube wieder (Foto oben). Die Aufstiegsfeier wurde bis in die frühen Morgenstunden im Leipziger Nachtleben fortgesetzt wurde, wobei sich der Trainer "bereits" zwei Stunden nach Mitternacht nach Hause verabschiedete. Schon am nächsten Tag wagte er einen Blick auf die kommende Saison.

Meistertrainer Jens Herold
"Wir brauchen uns nicht zu verstecken und können das spielerische Niveau vieler Teams mithalten. Deshalb peilen wir neben dem frühen Klassenerhalt einen gesicherten Mittelfeldplatz an" so Herold (Foto links). Der Rumpf des Kaders werde laut Trainer zusammen bleiben, lediglich ein paar ältere Spieler werden nach Absprache durch Nachwuchskräfte ersetzt. "Berufliche Situationen einiger Akteure spielen da sicherlich auch eine Rolle. Entschieden ist aber noch gar nichts. Erst einmal haben lassen wir in den nächsten Wochen Körper und Seele baumeln. Danach schauen wir mal", erklärt der gewohnt ruhige 46-Jährige, der die SG LVB - Handballer auch neben dem Feld seit vielen Jahren als Schatzmeister in der Abteilungsleitung mit steter Voraussicht und hohem Engagement unterstützt.

SG LVB (Tore/davon Siebenmeter):
Herrmann (TH), Röttig (TH) – Frenzel 5, Sickora 2, Schneidewind 1, Kienitz 2/1, Langenberg 3, Geißler 1, Schmidt 4/1, Ebert 5, Heine, Heerde 2, Schumacher 1, Steinbeck 2

(Fotos freundlicherweise bereit gestellt von Timo Krause)


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LVB II schafft Aufstieg in Sachsenliga

Der Zweikampf um den Staffelsieg in der Handball-Verbandsliga West und der damit verbundene Sachsenliga-Aufstieg war bis zum letzten Spieltag offen. Beim Spitzenreiter SG LVB II standen 40:2 Punkte auf dem Konto - der ärgste Verfolger SV Plauen-Oberlosa hatte 38:4 Zähler vorzuweisen. Während der Zweite Oberlosa das letzte Match in Freiberg gewann (31:24), verteidigten die Leipziger Männer um Trainer Jens Herold und Co. Arnim Mühlberg zeitgleich beim Stadtrivalen Einheit Plauen II mit einem 28:24 (13:12)-Sieg Rang eins und verpackten damit ihren Sachsenliga-Aufstieg in trockene Tücher.

Die Vogtländer boten den Messe- städtern lange Zeit Paroli. Dabei wurden sie von zahlreichen Oberlosa- Fans unterstützt, die auf Schützenhilfe für ihr Team hofften. Die LVB-Drittliga-Reserve blieb davon unbeeindruckt, verschaffte sich mit einem Sechs- Tore-Vorsprung Luft und ließ nichts mehr anbrennen. "Es war kein gutes Spiel von uns. Der Auftritt hat zu einem unruhigen Nachmittag beigetragen. Aber zum Schluss zählt nur der Erfolg, alles andere interessiert keinen mehr", lautete das Fazit von Coach Herold.

Horst Hampe in der Leipziger Volkszeitung vom 19.04.2012, Seite 25

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