HSV Apolda - SG LVB Leipzig
Sa, 25.11.17, 20:00 Uhr
Dreifelder SH



SG LVB Leipzig - HSG Freiberg 32:27

TICKETS

Erwachsene: 6€
Ermäßigt: 3€
HAUPTSPONSOREN

Iftec
Lsi
Sparkasse
Reif
Lvb
news - einzelansicht
2.Männer: Gelungener Saisonstart gegen Aufstiegsaspiranten
2. Männer: TSV 1862 Radeburg - SG LVB 27:27 (12:12)
SG LVB II SG LVB II

16.09.14 von SG LVB. Die Männer der SG LVB II sind mit einem Erfolgserlebnis in die neue Saison der Sachsenliga 2014/ 2015 gestartet. Am Ende einer spannenden Partie stand es 27:27 (12:12) beim TSV 1862 Radeburg.

Das erste Saisonspiel stand zunächst unter keinen guten Voraussetzungen. So war die rechte Angriffsseite mit nur einem Linkshänder, Neuzugang Felix Tilgner, besetzt. Ben Langenberg und Jacob Fritsch konnten die Reise Richtung Radeburg erst gar nicht antreten. Nachdem der Gastgeber den Saisonauftakt nutzte, um seine Heimspielstätte zu Ehren des mittlerweile 79- jährigen Paul Tiedemann umzubenennen, wurde das Spiel mit einiger Verzögerung aufgrund der Feierlichkeiten angepfiffen.

Vor der Partie hatte man sich im Kreise der Mannschaft vorgenommen, nicht erneut in Radeburg unter die Räder zu geraten. Im letzten Jahr stand es bereits zur Halbzeit 19:7, dieses Szenario beim stark verstärkten TSV wollte man unbedingt vermeiden. Zudem gehörte es nicht zum Plan, Teil der Umbenennungsfeier zu werden. So ging man dann auch gleich von Beginn an konzentriert zu Werke. Nach einer kurzen Abtastphase stand es schnell 3:3, hierbei gab Neuzugang Felix Tilgner gleich seine Visitenkarte ab und versenkte das Leder zweimal im gegnerischen Kasten, ein guter Einstand! Nun kam es zu einem kleinen Bruch im Spiel der Messestädter, denn die Heimmannschaft nutzte die Unentschlossenheit und ging ihrerseits mit 6:3 in Führung. Hier zeigte sich, dass noch nicht alles rund läuft im Angriff der Leipziger. Über die Stationen 6:5 stand es dann Mitte der ersten Hälfte wieder unentschieden, 7:7. In dieser Phase war vor allem der zweite Neuzugang Tomislav Zidar sehr präsent und hielt die Leipziger mit einfachen Schlagwürfen im Spiel. Gemeinsam mit Danny Weber, der zudem vom Punkt seine Klasse unter Beweis stellte, hielt man immer wieder den Anschluss an besser werdende Gastgeber. Als sich diese wieder um zwei Tore absetzen konnten, scheiterte der Radeburger Angriff nicht zum ersten mal an Frank Herrmann. Dieser hatte etwas gegen einen Dreitore- Abstand und schnappte den Ball um vom eigenen Tor einen Kempapass auf den durchgestarteten Jan Kostulski zu spielen, 9:8. Mit 12:11 ging es dann zum wohlverdienten Pausentee.

Die zweite Hälfte, in der Vorsaison einige male ein Grund für starke Kopfschmerzen, wurde ebenfalls hochkonzentriert begonnen. Über 12:12 ging man beim 15:17 das erste mal im Spielverlauf selbst mit zwei Toren in Front. Da die Gastgeber nun zusehend nervöser wurden, stellte das Radeburger Trainergespann auf eine offensive 4:2 Deckung um, doch auch diese Veränderung brachte nicht die erwartete Wende. Vielmehr nutzten die Leipziger ein ums andere mal ihre individuelle Klasse und Cleverness und kamen gegen diese offene Deckung immer wieder zu einfachen Toren. Vor allem konnten die Leipziger nicht immer mit fairen Mitteln vom Torerfolg abgehalten werden. So standen am Ende acht gegebene Siebenmeter auf der Habenseite. Hiervon versenkte Danny Weber beeindruckende sechs mal den Ball im Netz. Dennoch gelang es den Gastgebern nach und nach das Heft in die Hand zu nehmen und das Spiel zu kontrollieren. Die Neuzugänge machten sich auch dort bezahlbar und so setze sich der TSV 1892 langsam aber stetig auf drei Tore ab. Nach 50 gespielten Minuten stand es dann 26:23 für die Gastgeber, die Stimmung in der ausverkauften Paul- Tiedemann- Halle war auf Ihrem Höhepunkt angekommen. Nach dem bisherigen Verlauf hätten wohl nur noch wenige auf ein Comeback der Leipziger gewettet. Doch dank eines Kraftaktes konnte man über das 27:25 noch einen Punkt mit nach Hause nehmen. Das 27:27 geht letzten Endes völlig in Ordnung. Die Bundesligareserve der SG LVB konnte ein weiteres mal ihre Erfahrung ausspielen und einem der Favoriten den Saisonstart vermiesen. Dabei ist allerdings spielerisch noch viel Luft nach oben, welche es im nächsten Heimspiel gegen HSV Lok Pirna Dresden II zu nutzen gilt, kämpferisch gilt es dort weiter zu machen, wo man in Radeburg aufgehört hat.

SG LVB II:

Herrmann, Röttig, Kienitz, Tilgner 4, Steinbeck 1, Kostulski 4, Sickora 1, Weber 8/6, Schneidewind, Schumacher 2, Kürth, Zidar 5, Schmidt 2


Zurück

© Copyright: SG LVB e.V. - Abteilung Handball | Impressum