HSV Apolda - SG LVB Leipzig
Sa, 25.11.17, 20:00 Uhr
Dreifelder SH



SG LVB Leipzig - HSG Freiberg 32:27

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2.Männer: HV Oberlausitz Cunewalde - SG LVB 34 : 29 (Halbzeit 19:13)
Einmal aus dem Rhythmus und von der Musik ist nichts mehr zuhören
unsere 2.Mannschaft unsere 2.Mannschaft

22.03.15 von SG LVB. Aufgrund eines nicht erklärbaren Zwischentiefs muss die LVB II die Rückreise aus Bautzen mit einer 34:29 (19:13) Niederlage antreten. Dabei lief es über weite Strecken des Spiels ausgesprochen gut für die Messestädter.

Es ist die 14. Spielminute und es steht 8:6 für die Gäste und die Mannschaft aus Leipzig haben das Nachholspiel der Sachsenliga Männer im Griff. Zehn Minuten später zeigt die Anzeigetafel 12:18 und die Spieler von Trainer Jens Herold scheinen vergessen zu haben, wie der Rhythmus ging, der die Musik in den ersten Minuten machte. Mit gelungenem Einzelleistungen, ansehnlichen Trickwürfen und lehrbuchhaftem Kleingruppenspiel überwanden die Leipziger die Heimabwehr nach Belieben und ließen sich auch nicht durch eine Manndeckung gegen Jakob Fritsch beirren. Doch dann häuften sich die Fehlwürfe und die technischen Regelfehler. Die Gastgeber liefen Konter am laufenden Band. Und wenn es zum Standardspiel Mann gegen Mann kam, so deregierte der fast 39-jährige Daniel Kästner das Spiel. Wenn er nicht selber zum Torabschluss kam (11/4 Tore), setzte er seine Mitspieler gekonnt in Szene und erinnerte an fast vergessene Tage des HC Dresden, als diese noch in der Regionalliga (der heutigen 3.Liga) spielten. Zudem überzeugten phasenweise auch Spieler wie Radim Vanek oder die Baugstatt-Brüder, die wie Trainer Carsten John alle im letzten Jahr noch bei Koweg Görlitz unter Vertrag standen. Regelmäßig fanden sie den freien Raum zwischen den Halbpositionen und den Außen und offenbarten die Abwehrschwächen der Leipziger an diesem Tag. Hinzu kam ein einseitiges 2-Minutenstrafen-Verhältnis (von 12:2-Minuten), welches es den Gästen zusätzlich erschwerte das Spiel zu gewinnen. Doch sie ließen die Köpfe nicht hängen und schienen den verloren geglaubten Takt wieder gefunden zu haben. Beim 30:26 hatten die Straßenbahner das Momentum auf Ihrer Seite, doch der Spielverderber hieß wieder Daniel Kästner, der sich einmal mehr durchsetzen konnte und dem Cunewalder Spiel die nötige Ruhe für die letzten 10 Minuten bescherte. Zwar hätten die Leipziger dennoch, trotz dezimierten Kader den Spielverlauf auf den Kopf stellen können, aber im zweiten Durchgang scheiterten sie letztendlich auch viel zu oft am heiß laufenden Torhüter der Gastgeber und verloren schlussendlich ein sicher geglaubtes Spiel.
Schade LVB, da war mehr drin.

Kader
Röttig, Hermann,
Kienitz 3, Tilgner 2, Sickora 9, Weber 5/1, Schumacher, Fritsch 2, Zidar 6, Leidenberger 2


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