HSV Apolda - SG LVB Leipzig
Sa, 25.11.17, 20:00 Uhr
Dreifelder SH



SG LVB Leipzig - HSG Freiberg 32:27

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3.Männer: LRC Mittelsachsen II - SG LVB III 12:14 (17:26)
Trotz Steigerung am Ende leere Händen
Die dritte Männermannschaft. Foto: privat Die dritte Männermannschaft. Foto: privat

03.12.11 von Bernhard Krentz. Natürlich sind wir mit dem Vorhaben nach Oschatz gefahren, so gut wie nur möglich die herbe Niederlage gegen Lok Mitte vergessen zu machen. Da wir aber schon immer in Oschatz unsere Probleme hatten, kein leichtes Unterfangen. Um so erfreulicher, wie dann die Mannschaft das Spiel eröffnete und gleich in den ersten Minuten klare Zeichen setzte.

Die Abwehr stand zwar nicht gleich sattelfest, sie bemühte sich aber und hatte mit  E.Janus erneut einen zuverlässigen Rückhalt zwischen den Pfosten, der unseren Kasten, zumindest in der Anfangsphase des Spiels, weitestgehend sauber hielt. So gelangen uns ein paar gut gesetzte Konter und wir gingen mit 3:0 in Führung. Es hätten sogar einige Tore mehr sein können.

Wenige Minuten später aber hatten auch die Oschatzer ausgeschlafen. Jetzt spielten sie ihre Angriffe länger und geduldiger aus und stellten uns immer öfter vor einige Probleme. Vor allem gaben wir dem ballführenden Spieler viel zu viel Platz. Zu Spät waren an ihm dran. Der Ball konnte weiter gespielt werden und wir hatten das Nachsehen. So kamen die Oschatzer zu ihren Chancen und Toren. Wir dagegen kamen im Positionsangriff erneut nur schwer ins Rollen. Spielten nur sehr statisch und ohne Überraschungsmomente und fanden kaum Torchancen. So war es kein großes Wunder, das nach 10 Minuten Oschatz mit 6:4 in Führung ging. Mit zunehmender Spielzeit aber wurden wir im Angriff doch etwas beweglicher und druckvoller. Einige gute Angriffe konnten wir mit einem Tor abschließen. Damit blieben wir den Oschatzern auf den Fersen und kurz vor dem Pausentee hatten wir sogar den Ausgleich hergestellt (11:11).

Nun stand einigermaßen die Abwehr und im Angriff lief vieles entschlossener in Richtung Oschatzer Tor. Das Ende der ersten Hälfte entschieden wir dann für uns und mit einer Führung von 12:14 wechselten wir die Seiten. In der zweiten Spielhälfte  entwickelte sich dann eine spannende Auseinandersetzung. Wir hielten uns lange in der Führung (14:16,16:18). Leider  gelang es uns in dieser Zeit nicht die Führung weiter auszubauen. Die Oschatzer ließen nicht locker und glichen sogar mehrmals aus (19:19,20:20,22:22).

Die heiße und entscheidende Phase des Spiels hatte begonnen. Jetzt zählte jeder Fehler doppelt, egal ob in Abwehr oder Angriff. Wir legten nochmals zwei Tore vor (23:25,24:26). Jetzt hatten wir den Sieg vor Augen. Doch wir waren nicht abgeklärt genug und hatten den Kopf für diese Situation nicht frei. In der Abwehr kassierten wir noch unnötige Treffer durch einfache Unaufmerksamkeiten. Was wir wahrscheinlich verschmerzen hätten können, wenn wir die Angriff besser, bewusster und konsequenter ausgespielt hätten. Es gelang uns nicht. So kam es wie es kommen musste. Den Oschatzern gelang, zwar mit viel Dusel, das eine Tor mehr und wir gingen leer aus. Damit haben wir uns nun selbst in eine nicht ganz einfache Situation gebracht. Ab dem nächsten Wochenende geht es um den Klassenerhalt.

SG LVB: E.Janus (TH), St.Dietzsch(TH), St.Wollesky 8/5, I.Thamling 5, T.Voigt 3, Ch.Graichen 2, S.Hoppe 2, J.Oelerink 2, M.Richter 1, Ch.Reinicke 2, I.Bremers 1

Siebenmeter: LVB 5/5, LRC 7/8
Strafen: LVB 10min, LRC 4min
Schiedsrichter: Wild/Uhlig (TuS Leipzig-Mockau)

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