HSV Apolda - SG LVB Leipzig
Sa, 25.11.17, 20:00 Uhr
Dreifelder SH



SG LVB Leipzig - HSG Freiberg 32:27

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3.Männer: SG LVB III - HSG Neudorf/Döbeln II 26:34 (13:17)
Schaffen es einfach nicht den Hebel auf volle Kraft voraus zu stellen
Die dritte Männermannschaft. Foto: privat Die dritte Männermannschaft. Foto: privat

25.02.12 von Bernhard Krentz. Wir schaffen es einfach nicht den Hebel auf volle Kraft voraus zu stellen, um mit allen Mitteln um die Punkte in heimischer Halle zu kämpfen. Das Ergebnis am Ende spricht zwar eine deutliche Sprache, doch wir hatten die Chance im Spiel mehrfach, auf alle Fälle am Ende ein viel besseres Ergebnis ab- zuliefern. Wir beginnen das Spiel zwar ordentlich (2:0) und spielen bis zum 10:10 auch auf Augenhöhe mit dem Favoriten mit.

Doch schon hier wird ein Unterschied zwischen den Mannschaften sichtbar. Döbeln spielt sehr ruhig und besonnen und wartet auf unsere Fehler. Hier liefern wir eben nicht entsprechend Aufmerksamkeit, Geduld und Entschlossenheit dagegen, sondern wir tun ihnen den Gefallen. Geben viel zu leicht Räume in der Abwehr her, ackern nicht mit voller Entschiedenheit um jeden Ball und lassen uns viel zu leicht ausspielen. Döbeln nimmt die Gelegenheiten dankbar an und erzielt die einfachen Tore. Wir hingegen müssen uns jedes Tor hart erarbeiten. Kurz vor der Halbzeit gelingt uns das nicht mehr. Wir werden in der Angriffsgestaltung ungeduldig, leichtsinnig und damit fehlerhaft, vor allem im Zuspielbereich und in den Abschlüssen. Nur dadurch kann sich Döbeln absetzen und geht bis zur Halbzeit mit 13:17 in Führung.

Noch ist aber nichts verloren, noch hatten wir die zweite Hälfte, um einiges zu korrigieren. Jedem musste jedoch klar, Döbeln würde so weiter machen. Es lag an uns. Wir mussten den Hebel umlegen, die Initiative ergreifen. Zumindest gelang es uns gleich nach der Pause in diese Richtung zu arbeiten, wenigstens am Hebel etwas zu bewegen. Jetzt hatten wir die beste Zeit im Spiel und wir kamen bis auf 17:18 an die Döbelner heran. Doch die blieben unbeeindruckt, spielten einfach ihren ruhigen Stiefel weiter und hatten auch am Ende damit Erfolg. Wir wurden dadurch leider in der Abwehr erneut löchrig und Döbeln hatte nach wie vor keine Probleme ihre Tore zu erzielen.

Das war dann auch der Knackpunkt im Spiel. Wir bekamen einfach keinen aggressiven und geschlossen funktionierenden Abwehrverband auf die Platte. Döbeln bestrafte jeden Fehler unseres Abwehrspieles, egal wo wir ihn begingen, im offensiven, im defensiven Bereich oder im Tor. Dadurch krankte auch unser Angriffsfluss. Wir begingen auch hier zu viele einfache Fehler und die Tore fehlten an allen Ecken und Enden. So waren wir im Nu wieder mit 20:25 ins Hintertreffen geraten. Auch in der Endphase hatten wir keine Lösungen parat, so dass Döbeln das Spiel in aller Ruhe nach Hause schaukelte. Nur 10 Minuten Handball spielen sind eben zu wenig, um Spiele für sich zu entscheiden. In der nächsten Woche sind wir in Mölkau zu Gast. Dort können wir einiges wieder besser machen. Wir müssen es aber mit allem was wir haben auch wollen und dann auch über 60 Minuten abrufen.

SG LVB: St.Dietsch (TH), T.Krause (TH) - T.Voigt, D.Strutz, St.Wollesky 4/2, Ch.Graichen 1, Ch.Reinicke  3, J.Oelerink  1, S.Stieler 3, T.Schwarzer 4, T.Beutner 10/1, M.Richter

Siebenmeter: LVB 2/3, Döbeln 2/3
Strafminuten: LVB 6min, Döbeln 0
Schiedsrichter: Burgmann/Klein (Rückmarsdorf)

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