HSV Apolda - SG LVB Leipzig
Sa, 25.11.17, 20:00 Uhr
Dreifelder SH



SG LVB Leipzig - HSG Freiberg 32:27

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3.Männer: SV Lok Leipzig-Mitte - SG LVB III - 25:27
Favoriten geschlagen
Die dritte Männermannschaft. Foto: privat Die dritte Männermannschaft. Foto: privat

24.03.12 von Stefan Remane. Im drittletzten Punktspiel der Bezirksliga-Saison 2011/2012 traf man in der Sporthalle Löbauer Straße auf den Aufstiegskandidaten SV Lok-Mitte Leipzig. Im Hinspiel musste man eine empfindliche 19:33-Niederlage hinnehmen. Im Vergleich zum damaligen Spiel war die Ersatzbank diesmal jedoch gut besetzt.

Hauptaugenmerk war auch diesmal unbedingt auf die Abwehrarbeit zu legen. Jedoch lag der Gastgeber recht schnell 5:2 vorn und es war zu befürchten, dass es zu einer ähnlich hohen Niederlage wie im Hinspiel kommt. Später konnte sich die Mannschaft einen Vorsprung erarbeiten (12:10), der jedoch in den letzten Minuten vor der Pause wieder verspielt wurde. Somit wurden mit einem knappen Rückstand (12:13)die Seiten gewechselt. Trotzdem bestand seitens der Trainer mit dem Spiel in der 1. Halbzeit keine Zufriedenheit, da in der Abwehr noch zu viel zugelassen, im Angriff zu ungeordnet und im Konterverhalten einige Chancen liegengelassen wurden.

Die 2. Halbzeit hatte einen nahezu gleichen Spielverlauf, anfangs lag die Heimmannschaft erneut vorn (20:17). Die entscheidende Phase war jedoch um die 45. Minute herum, als dieser Rückstand in einen 23:20-Vorsprung umgewandelt werden konnte. Nach einer Auszeit schaffte Lok Mitte zwar wieder den 23:23-Ausgleich, doch erneut konnte sich die Mannschaft mit 2 Toren absetzen, gab diesen Vorsprung diesmal auch nicht mehr aus der Hand und freute sich über einen doch unerwarteten 27:25-Auswärtssieg und 2 wichtige Punkte im Abstiegskampf. Hervorzuheben ist erneut die Leistung von Torhüter Enrico Janus, der mit seinen zahlreichen Paraden manche Fehler seiner Vorderleute ausbügelte, von denen auch in der 2. Halbzeit noch zu viele in allen Bereichen gemacht wurden.

SG LVB: Janus (TW), Dietsch (TW), Beutner 6, Schwarzer 6, Oehlerink 4, Wollesky 4/4, Graichen 2, Piszczan 2, Voigt 2, Stieler 1, Reinicke, Bremers, Thamling (n.e.), Strutz (n.e.)

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Das schrieb der Gegner


Lok-Mitte verliert zum ersten Mal vor heimischen Publikum

Das größte Problem im Spiel war es, den Ball im Gehäuse der Gäste unterzubringen. Die Abschlussschwäche gepaart mit elementaren Fehlern in Schlussphase besiegelten die Niederlage. Durch die Niederlage von Döbeln ist man aber nochmals mit einem blauen Auge davongekommen. Es wurde das erwartet schwere Spiel gegen einen Gegner, der jeden Punkt im Abstiegskampf dringend brauchte. LVB war im Gegensatz zum Hinspiel mit einer überraschend vollen Bank angereist und man merkte von Beginn an, dass sie etwas Zählbares mit nach Hause nehmen wollten. Somit entwickelte sich ein sehr ausgeglichenes Spiel, in dem sich keine der beiden Mannschaften einen Vorteil in den ersten dreißig Minuten herausspielen konnte. Die Führung wechselte oft, so auch kurz vor der Pause, wodurch Lok-Mitte einen knappen Vorsprung mit in die Kabine nahm.

Ganz ähnlich gestaltete sich auch die zweite Halbzeit. Den Versuch der Schönefelder sich abzusetzen konterte LVB und ging selbst in Front. Das Problem am heutigen Tag, welches Lok-Mitte über die gesamte Spielzeit nicht in den Griff bekam, war die eklatante Abschlussschwäche. In der Schlussphase gesellten sich dazu noch etliche technische Fehler und Zeitstrafen. Beim Stand von 20:23 stemmte man sich noch einmal gegen die drohende Niederlage. Doch mehr als der vorübergehende Ausgleich (23:23) war auf Grund der genannten Fehler nicht drin. Nicht unverdient gewinnen die Gäste mit 27:25. Glücklicherweise verlor auch der Tabellenführer, wodurch man noch immer die Chance auf Platz eins hat. Nächste Woche hat Lok-Mitte also die Möglichkeit zu zeigen, dass man zu wesentlich besseren Leistungen fähig ist, wie man sie in die Saison schon oft bewundern konnte.

SG LVB:
S.Sauer, S.Billhardt; C.Kley (2), M.Duscheck, C.Wolf, D.Brückl (2), A.Haaker, T.Rudolph (9/4), A.Gorny (2), F.Henker, E.Ganter, A.Voigt, M.Tischmeyer (4), C.Rasche (5/2)

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