HSV Apolda - SG LVB Leipzig
Sa, 25.11.17, 20:00 Uhr
Dreifelder SH



SG LVB Leipzig - HSG Freiberg 32:27

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3.Männer: SG LVB III - USC Leipzig 28:22 (17:12)
Einfach unser Spiel nicht gefunden
Die dritte Männermannschaft. Foto: privat Die dritte Männermannschaft. Foto: privat

29.01.12 von Bernhard Krentz. Wir haben einfach unser Spiel nicht gefunden und viel zu wenig Initiative und Erfolgshunger in das Spiel gebracht - zumindest in der ersten Halbzeit. Eigentlich wollten wir auch dem Tabellendritten alles abverlangen, doch wir waren weit zu weit davon entfernt. In der Abwehr hatten wir von Anfang bis Ende unsere Probleme. Spielten einfach nicht aktiv mit, wirkten statisch und unbeweglich.

Boten dem Gegner zu viele Räume, reagierten zu oft und rannten dadurch häufig hinter her. Dabei zauberte der USC nicht gerade schwindelerregende Angriffe aufs Parkett. Aber es reichte gegen uns an diesem Tag allemal. Besonders in den ersten 30 Minuten gelang es uns ganz wenig Geschlossenheit und Einigkeit in der Abwehr zu zeigen. Nur wenige Bälle konnten wir abfangen, um Konterverhalten ein fache Treffer zu landen. Hatten wir dann mal die Chance uns erarbeitet, ließen wir diese leichtsinnig verstreichen. Dennoch gelang es uns die ersten 20 Minuten einigermaßen am USC dran (2:3,4:5,6:7)
zu bleiben.

Bis dahin hatten wir wenigstens im Angriff noch die besseren Szenen und konnten diese auch erfolgreich ausspielen und nutzen. Doch es dauerte nicht allzu lang und der USC hatte sich auf unser heutiges Spiel eingestellt. Da versuchten wir es mit der Brechstange. Überhastet und ungeduldig versuchten wir jetzt unsere Angriffe abzuschließen. Oft rannten wir uns fest und kassierten weitere Kontertore, die wir eigentlich erzielen wollten. So gerieten wir dann doch kurz vor der Halbzeit etwas deutlicher in Rückstand (9:13). Leider wurden wir dadurch noch hektischer und weitere Fehler waren die logische Folge. Wir spielten viel zu weit weg vom gegnerischen Tor, bauten kaum Druck und Gefahr auf. So konnten wir dem USC nicht viel abverlangen. Sie hingegen spielte in aller Ruhe und Abgeklärtheit, aber druckvoll und entschlossen die erste Halbzeit zu Ende und bestrafte dabei jeden Fehler von uns. Mit 12:17 wechselten wir die Seiten.

Nach dem Verlauf der ersten Hälfte war das schon eine Menge Holz zwischen uns. Mit dieser ersten Halbzeit konnten wir einfach nicht zufrieden sein. So versuchten wir alle Kräfte zu mobilisieren um eine Besserung unseres Spiels zu bewirken. Zu Beginn der zweiten Spielhälfte sah es auch danach aus als würden wir die Kurve hin bekommen. Die Abwehr wirkte jetzt stabil. Dazu unterliefen dem USC in der Phase auch einige Fehler, die wir ausnutzen konnten und wir kamen auf 15:18 heran.

Hätten wir nur so konzentriert weiter gespielt! Doch leider verfielen wir wenig später in den Trott der ersten Halbzeit zurück. Die Abwehr wurde wieder durchlässiger und im Angriff blieben wir zu oft hängen. Der USC nutzte das ohne Hektik einfach nur aus und fand natürlich die Räume, die wir schon in der ersten Hälfte ihnen geboten hatten und stellte recht einfach und schnell den alten Abstand wieder her (17:22). Wir waren heute einfach nicht in der Lage, entscheidend was an unserem Spiel zu ändern und der USC spielte ohne Aufregung die Partie zu ende. Schade eigentlich, denn wir hatten einen guten Lauf bis heute und haben diesen zu leichtfertig aufgegeben.

Nun müssen wir im nächsten Spiel wieder zurück finden in die Erfolgsspur, denn unser Ziel ist noch lange nicht erreicht. Dazu treten wir am 12.02.2012 12.30 Uhr in Delitzsch den Kampf um die nächsten Punkte an.

SG LVB: T.Krause (TH) - T.Voigt 2, F.Piszczan 2, Ch.Reinicke, M.Naumann 2, S.Stieler 2, Ch.Graichen 1, T.Schwarzer 4, D.Strutz, S.Hoppe 3/1, I.Thamling 1, St.Wollesky 5/1

Siebenmeter: LVB 2/5, USC 1/2
Strafminuten: LVB 10min, USC 16min inkl. 1x rote Karte
Schiedsrichter: Pilz/Uhlemann (SV Regis-Breitingen)

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