3. liga ost
SG LVB Leipzig vs. TSG Münster
Sa, 19.05.12, 18:30 Uhr
Sporthalle Brüderstraße Leipzig

Anschließend PUBLIC VIEWING Bayern vs. Chelsea im Foyer mit einem Freigetränk für JEDEN und frisch Gegrilltes!

TV Jahn Duderstadt - SG LVB Leipzig 29:34 (15:15)
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1.Männer: SG LVB - ESV Lokomotive Pirna (Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle Brüderstraße)
Trotz Verletzungssorgen: Punkte gegen Pirna anvisiert
Linksaußen Sascha Meiner wird den LVB-Handballern im Sachsenderby gegen Pirna fehlen. Foto: Martin Glass Linksaußen Sascha Meiner wird den LVB-Handballern im Sachsenderby gegen Pirna fehlen. Foto: Martin Glass

09.11.11 von Martin Glass. Eine stimmungsvolle Sporthalle Brüderstraße und zwei hochmotivierte Teams: Das Drittliga-Duell der SG LVB gegen den ESV Lokomotive Pirna am Samstagabend um 19.30 Uhr ist angerichtet. „Wir müssen punkten und haben dafür in dieser Woche im Training richtig Gas gegeben“, gibt LVB-Coach Jens Große die Richtung vor.

Sein Pirnaer Gegenüber Petr Hazl will das verhindern: „Wir möchten gewinnen, das ist absolut klar. Doch es ist ein Derby, dort ist es nie leicht.“ Während Hazl auf seinen gesamten Kader zurückgreifen kann, kämpfen die Leipziger mit großen Verletzungssorgen. Neben den Langzeitverletzungen von Daniel Kunz (Schulter) und Kapitän Max Berthold (Bandscheibenvorfall) fällt nun auch Torjäger und Linksaußen Sascha Meiner aus. Ihn plagen Kreislaufprobleme nach einer kleinen, eigentlich unspektakulären Haut-OP. Weitere Untersuchungsergebnisse werden erwartet, bis dahin ist der Goalgetter sportbefreit. „Uns fehlt dadurch schon der dritte Stammspieler. Noch jemand als Ersatz zu holen, können wir uns einfach nicht leisten. Nun müssen andere wie Jan Kostulski oder der junge Patrick Baum einspringen und Verantwortung übernehmen“, so Große. Der Trainer erklärt im gleichen Atemzug Pirna zum Favoriten und warnt vor dem sehr variablen Spiel der Elbestädter.

Der Tscheche Petr Hazl sieht die Chancen annähernd gleich: „Beide Teams werden bis zum Ende kämpfen. Wir hoffen, dort mitgehen zu können. LVB hat mehrere Spiele hintereinander verloren und wird alles versuchen, die zwei Punkte zu behalten.“ Der 40-jährige hat das Ruder als Spielertrainer vor drei Wochen in Pirna von Fritz Zenk übernommen und seitdem drei Siege in drei Spiele (Platz drei) eingefahren – darunter auch letzte Woche mit 28:26 auswärts bei der starken TG Münden. Geht es nach den LVB-Verantwortlichen, soll diese Serie nun reißen.

Am Samstagabend werden in der Leipziger Brüderstraße übrigens auch zwei Philosophien aufeinander treffen. Während der Pirnaer Kader mit vielen osteuropäischen Profihandballern gespickt ist, treten die Hausherren der SG LVB mit zahlreichen deutschen Studenten und einem wesentlich geringeren Etat an.

Der Eintritt für das Sachsenderby beträgt 8 Euro für Erwachsene und 4 Euro für Ermäßigte. Tickets gibt es ausschließlich an der Tageskasse. Pirnaer Fans werden gebeten, über das vereinseigene Kartenkontingent Karten zu bestellen. Vor der Partie um 17 Uhr bestreitet die B-Jugendlichen der SG LVB ihr Duell in der sächsischen Nachwuchsliga gegen den HVH Kamenz – hier ist der Eintritt frei.

Das Sportradio von Leipzig Fernsehen überträgt die Partie live auf leipzig-fernsehen.de.

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Ansturm auf die  Brüderstraße

Das Handballspiel SG LVB Leipzig  gegen ESV Lokomotive Pirna am Samstag könnte zu einem echten Schlüsselspiel für  den weiteren Saisonverlauf in der dritten Liga werden. Denn die „Straßenbahner“  mussten in den letzten Wochen mehrere verletzte Männer ersetzen und folgerichtig  vier Begegnungen in Folge abgeben. Das tut – speziell nach dem tollen  Saisonstart – weh! Obendrein muss Trainer Jens Große mit Sascha Meiner  (Ohnmachtsanfälle) auf einen weiteren Stammspieler verzichten. Trotzdem will  seine Truppe mit Kampf, Kampf, Kampf aus der Abstiegszone raus.

Aber auch Lokomotive „man muss  unsere Mannschaft erst einmal schlagen“ Pirna braucht einen Sieg. Die Gäste  wollen in die zweite Bundesliga hoch, sie hatten im Sommer erneut einige  internationale Kracher verpflichtet, doch dann gegen Aue, Bernburg und Dessau  (in alphabetischer Reihenfolge) verloren. Die Eisenbahner bummeln den  gleichfalls sehr starken Vereinen an der Tabellenspitze vier Punkte  hinterher.

Drum haben die Handballfans im  sächsischen Osten zur Mobilmachung aufgerufen, sie planen am Samstag eine „rote“  Invasion. Die Partie in der Sporthalle in der Brüderstraße zieht sowohl die  Anhänger als auch Experten magisch an. Anwurf ist 19.30 Uhr. Dann berichtet das  Sportradio auf www.leipzig-fernsehen.de live. Außerdem strahlt  Fernsehkanal 8 Sport die Begegnung am 16. November um 20.00 Uhr, am 17. November  um 18:15 Uhr beziehungsweise am 18. November um 21:45 Uhr  aus.

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