3. liga ost
SG LVB Leipzig vs. TSG Münster
Sa, 19.05.12, 18:30 Uhr
Sporthalle Brüderstraße Leipzig

Anschließend PUBLIC VIEWING Bayern vs. Chelsea im Foyer mit einem Freigetränk für JEDEN und frisch Gegrilltes!

TV Jahn Duderstadt - SG LVB Leipzig 29:34 (15:15)
clubkollektion
hauptsponsoren
med-team
news - einzelansicht
1.Männer: SG LVB - HSV Bad Blankenburg 32:29
Tabellenführung gegen Bad Blankenburg verteidigt
Der 24-Jährige Neuzugang Krzysztof Zart überzeugte gegen seinen Ex-Verein Bad Blankenburg mit acht Treffern. Foto: Martin Glass Der 24-Jährige Neuzugang Krzysztof Zart überzeugte gegen seinen Ex-Verein Bad Blankenburg mit acht Treffern. Foto: Martin Glass

22.11.10 von Martin Glass. Update weiter unten Die Handballer der SG LVB haben die Tabellenführung der Mitteldeutschen Oberliga gegen den Tabellendritten daheim überzeugend mit 32:29 (15:11) verteidigt. Rund 500 Zuschauer in der Sporthalle Brüderstraße sahen eine furiose Partie mit ständigem Führungswechsel, bei dem Sascha Meiner mit neun Toren bester Werfer der Hausherren war.

„Heute hat nur der Sieg gezählt – und den haben wir uns erkämpft“, so LVB-Coach Jens Große.

Beide vor der Saison als Staffelfavoriten gehandelten Teams starteten konzentriert in die Begegnung. Nach dem ersten Treffer durch Bad Blankenburg ging LVB durch je zweimal Meiner und Zart sowie Fritsch schnell mit 5:1 in Führung. Ein glänzend aufgelegter Frank Herrmann im Leipziger Tor entschärfte zahlreiche Gästeangriffe. Doch auch sein Pendant im Gästekasten, Tobias Jahn, tat ihm mit zunehmender Spielzeit gleich. Zudem geriet LVB durch unnötige Zeitstrafen mehrmals in Unterzahl, sodass die Gäste in der 16. Minute zum 5:5 ausglichen und durch unpräzises Leipziger Angriffspiel sogar mit zwei Toren in Führung gingen.

Die Gastgeber fingen sich Ende der ersten Hälfte in der Deckung und agierten zunehmend erfolgreicher im Torabschluss. LVB glich nach sehenswertem Konter durch Georg Eulitz in der 23. Minute aus, Jacob Fritsch besorgte die erste Führung. Dieser war es auch, der kurz vor der Pause freistehend beim 14:11 zum ersten Drei-Tore-Polster traf, bevor Krzysztof Zart vor dem Pausenpfiff zum 15:11 erhöhte.

 

 

Neuer Inhalt

 

Update hier Das Spiel der LVB-Männer gegen Bad Blankenburg läuft am Mittwoch (24.11.) und Sonntag (28.11.) jeweils um 20 Uhr auf Sachsens neuem Sportsender 8Sport als "Spiel des Tages".

 

Get Flash to see this player.

 

 

Neuer Inhalt

 

 

Nach dem Seitenwechsel setzte sich das Spiel ausgeglichen fort, beide Hüter liefen wieder zur Hochform auf. Über 19:15 konnten die Hausherren die Führung Mitte der zweiten Halbzeit bis zum 22:16 durch Jan Höhne ausbauen, ehe etliche Zeitstrafen gegen LVB den Sturmlauf stoppten. Leipzig leistete sich zusätzlich wieder vermehrt Fehler im Abschluss, sodass Bad Blankenburg über 25:22 und 26:23 bis hin zum 28:26 erheblich verkürzen konnte. Doch die Blau-Gelben gaben nicht auf und machten mit einem überzeugenden Zwischenspurt dank Toren von Meiner und Eulitz und einem Schlagwurf-Knaller von Fritsch zum 31:26 alles klar. Frank Herrmann im Spiel entschärfte die letzten hochkarätigen Chancen der Gäste, sodass die rund 500 Zuschauer in der Sporthalle Brüderstraße ihr Team zufrieden mit dem 32:28-Schlusspfiff bejubelten.

LVB-Trainer Jens Große war nach der Partie mit dem Spiel seiner Mannschaft zufrieden. „Wir wussten, dass wir von Anfang an die Partie kontrollieren mussten, da sonst das Spiel ganz schnell kippen konnte. Zu Beginn haben wir das gut umgesetzt, Mitte der ersten Halbzeit kam aber dann ein unerklärlicher Bruch“, so der 38-Jährige. Dank der Umstellung von Sascha Meiner auf die Spielmacherposition konnte man die Führung wieder ausbauen. „Durch die frühen doppelten Zeitstrafen von Max Berthold, Alexander Pietzsch und Jacob Fritsch konnten wir in der Deckung nicht wie geplant agieren“, erklärt Große. Das Team hätte sich den Sieg verdient erkämpft. Potential sieht der Übungsleiter noch im Angriffsspiel. „Viele Spieler haben zu überhastet und unvorbereitet zum Wurf angesetzt, dort ist mehr Geduld und System nötig“, ergänzt Große.

Gästetrainer Frank Ihl war hingegen enttäuscht von seinem Team: „Wir hatten heute einfach zu viele technische Fehler im Spiel und haben den Ball nicht im gegnerischen Tor unterbringen. Schade, am Ende hat es einfach nicht gereicht. Glückwunsch an Leipzig.“

Die nächste Bewährungsprobe steigt gleich am nächsten Sonntag um 13 Uhr wieder in der heimischen Brüderstraße gegen den Tabellenzwölften HSV Apolda.

LVB: Röttig (TH), Herrmann (TH) – Eulitz 6, Meiner 9/2, Kostulski, Fritsch 4, Berthold 2, Ziemann, Höhne 2, Zart 8, Randt, Pietzsch, Lorenz-Tietz 1

Strafen:
LVB  - 11x 2min, 1 rote Karte (Pietzsch, 48.Min, Disqualifikation nach 3x2min)
Bad Blankenburg - 5x 2min, 1 rote Karte (Miller 50.Min, Disqualifikation nach 3x2min)

 

 

Multimedia:

Bildergalerie Bildergalerie: 57 Fotos vom Spiel

Video Video: LVB-Talkrunde mit beiden Trainern nach dem Spiel

 

Neuer Inhalt

 

SG LVB zurück in der Erfolgsspur - 32:29-Sieg gegen Bad Blankenburg

Mit neun Toren bester Werfer der SG LVB: Sascha Meiner   Foto: Martin Glass Gehörte zu den besten Werfern: Sascha Meiner (Archivfoto). Leipzig. Die Handballer der SG LVB haben am Samstagabend die Tabellenführung in der Mitteldeutschen Oberliga verteidigt. In der ausverkauften Sporthalle an der Brüderstraße setzten sie sich gegen den Drittplatzierten, den HSV Bad Blankenburg 32:29 (15:11) durch. Dabei konnten die Messestädter vor allem in der zweiten Spielhälfte überzeugen.

Nach zuletzt zwei Spielen ohne Sieg begannen die Männer von Trainer Jens Große mit Feuereifer. Nachdem die Gäste mit ihrem ersten Angriff den ersten Treffer markiert hatten, trafen die Hausherren fünf Mal in Serie. 5:1 stand es nach knapp zehn Minuten. Trotz eines starken Frank Herrmann im Tor verloren die Gastgeber in der Folge ein wenig die Linie. Als Eric Sindermann per Siebenmeter zum 5:7 einnetzte, war die SG LVB bereits seit rund acht Minuten ohne Tor. Große reagierte mit einer Auszeit, allerdings zu einem ungünstigen Zeitpunkt, denn gerade hatten seine Jungs das 6:7 erzielt. Da der Coach gleichzeitig die grüne Karte auf den Kampfgerichtstisch gelegt hatte, zählte der Treffer nicht.

Es dauerte einige Augenblicke, dann hatten sich die Leipziger wieder gefangen. Georg Eulitz markierte in der 22. Minute mit einem schönen Konter den Ausgleich zum 9:9. Nun nahm Bad Blankenburgs Trainer Frank Ihl eine Auszeit, die ihre Wirkung jedoch verfehlte. Denn die Messestädter agierten jetzt konzentrierter, während ihre Gäste ihre guten Möglichkeiten ungenutzt ließen. Das 15:11 zur Halbzeit war daher ein durchaus verdienter Zwischenstand.

Nach dem Wiederanpfiff agierte die SG LVB umsichtig und hielt den Vorsprung auf zwei bis fünf Toren. Dafür durften sie sich vor allem bei ihren Gästen bedanken, die mit ihren Chancen fahrlässig umgingen. Kurz vor Schluss drohte die Partie dann allerdings zu kippen. Beim Stand von 28:26 hatte Bad Blankenburg in der 55. Minute die Chance auf den Anschlusstreffer, vertändelten im Angriff allerdings den Ball. Im Tempogegenstoß fiel das 29:26. Die Partie war gelaufen.

 

» zum Originalartikel von Antje Henselin-Rudolph, LVZ-Online vom 20.11.2010

 

Neuer Inhalt

 

Update hier Bericht auf hsv-bad-blankenburg.de:

 

Schmerzliche Niederlage in Leipzig

Nun steht der HSV tief in der Krise. Nach der Heimniederlage gegen Freiberg, dem Unentschieden in Apolda nun erneut eine Niederlage beim Spitzenreiter Leipzig. Damit können die Blankenburger ihre Aufstiegsträume erst einmal ad acta legen und müssen aufpassen, dass sie bei einer erneuten Heimniederlage gegen die starken Wolfener nicht ins Niemandsland der Tabelle abrutschen.

Dabei waren in Leipzig die Voraussetzungen optimal. Die gesamte Mannschaft konnte gut trainieren, keiner war verletzt. Weiterhin begleiteten sehr viele Fans die Mannschaft und die 15 mitgereisten Trommler verbreiteten von der ersten Minute an Heimspielatmosphäre. Die Mannschaft hatte den Willen zum Sieg und Puikis, übrigens bester Spieler der Thüringer an diesem Tag, erzielte sogleich auch das 0:1. Doch dann war erst einmal wieder neun Minuten Leerlauf und die Gastgeber führten nach zehn Minuten 5:1. Doch jetzt fand sich der HSV, spielte vor allem in der Abwehr exzellent und hatte mit Tobias Jahn wieder einen überragenden Mann im Tor. Jetzt klappte es auch im Angriff und die Thüringer holten Tor um Tor auf. In der 22. Minute stand es 7:9 für den HSV. Nun folgten vier Minuten, in denen beide Mannschaften überzeugten, die Leipziger jedoch durch nicht überdachte Auswechslungen bei den Blankenburgern merklich stärker wurden. Die letzten vier Minuten der ersten Halbzeit brachten die Spielentscheidung. Der LVB Leipzig erzielte gegen die in dieser Phase völlig überforderten Gäste vier Tore in Folge. Somit wurde das hart erkämpfte 11:11 in einen 15:11-Halbzeitstand umgewandelt. Warum so etwas passieren kann, ist für viele völlig unverständlich und nicht nachvollziehbar.

Diesem Rückstand rannte der HSV die gesamte zweite Halbzeit hinterher. In der 56. Minute glaubten die Fans nochmals an eine Wende, als Igor Ardan zum 28:26 verkürzte. Leider wurden jedoch gerade in dieser Phase wichtige Siebenmeter und hundertprozentige Chancen vergeben. So kam es, wie es kommen musste und Leipzig zog in nur drei Minuten auf 31:26 davon. Die letzten beiden Tore waren dann nur noch Ergebniskorrektur. Fazit des Spiels ist, dass einige Spieler wie Puikis, Jahn, Menge, Havel sowie Miler und Römermann in der Abwehr in der zweiten Halbzeit eine Topvorstellung ablieferten, der Rest jedoch sein mögliches Leistungsvermögen derzeit nicht abrufen kann. Dem Blankenburger Anhang, der wie ein Fels hinter seiner Mannschaft steht, sei es vergönnt, dass es zukünftig einfach besser wird und der Rest der Mannschaft sich an den guten Leistungen orientiert.

Für den HSV spielten: Herholc, Jahn; Ardan (4/1), Bock, Hanl, Havel (3), Menge (5), Merkel, Miler (4), Puikis (7/1), Römermann, Sindermann (4/2), Tautvaisas, Weyhrauch (2)



Zurück

Technische Realisierung: Martin Glass - glassmedia.de | © Copyright: SG LVB e.V. - Abteilung Handball | Impressum