SG LVB startet mit 35:25-Kantersieg in die Rückrunde
Bester Werfer auf LVB-Seite: Der torgefährliche Rechtsaußen Georg Eulitz. Foto: Martin Glass
15.01.11 von Martin Glass.
Leipzig. Die Oberliga-Handballer haben ihren Rückrunden-Auftakt daheim gegen den SV Hermsdorf mit 35:25 (23:12) gewonnen. Die Leipziger lieferten Trainer Jens Große zu seinem 39. Geburtstag vor allem in der ersten Halbzeit eine überzeugende Leistung aufs Parkett. Bester Werfer der Blau-Gelben war Georg Eulitz mit 8 Treffern.
Die Hausherren starteten stark, gingen durch schnelles Konterspiel mit 5:3 in Führung. Hermsdorf fehlte sichtlich die Durchschlagskraft im Angriff, sodass Leipzig in der Deckung nicht sonderlich gefordert wurde. In der 13. Minute schwächten sich die Thüringer selbst, als Rene Opel den im Sprung befindlichen Felix Randt am Wurfarm zu Boden riss und folgerichtig durch eine rote Karte für den Rest des Spiels zu den rund 400 Zuschauern auf die Ränge geschickt wurde. Leipzig baute seine Führung kontinuierlich über 13:7 (16. Minute) und 18:9 (22') aus. Durch die Dominanz der Gastgeber konnte Geburtstagskind Große munter wechseln, sodass alle Akteure zum Einsatz kamen, darunter auch die zuletzt Verletzten Krzysztof Zart und Daniel Kunz. Beim Stand von 23:12 gingen beide Teams in die Halbzeitpause.
Das Spiel
der LVB-Männer gegen Hermsdorf läuft am kommenden Mittwoch (19.01.) um 20
Uhr als "Spiel des Tages", am darauffolgenden Donnerstag (20.01.) um
18.30 Uhr und am Sonntag (23.01.) um 20 Uhr auf Sachsens
neuem Sportsender 8Sport.
Zum Wiederanpfiff kamen die Gäste wie verwandelt aus der Kabine. Plötzlich spielten die Hermsdorfer sehenswerte Kombinationen im Angriff und kamen Stück für Stück wieder heran. In der 43. Minute nahm LVB-Coach Jens Große beim Stand von 25:20 eine Auszeit und stauchte seine Spieler lautstark zusammen. Die Ansprache zeigte Wirkung: Leipzig besann sich wieder auf seine Stärken und kam über 28:21 und 30:23 zu einem am Ende leistungsgerechten 35:25-Heimsieg.
LVB-Trainer Jens Große war nach dem Spiel vor allem über die erste Spielhälfte sehr erfreut: "Ich will schon fast sagen, diese Halbzeit war grandios. So ein Spiel sollten wir unseren Fans immer liefern. Die zweite Spielhälfte war derweil nicht so überzeugend. Wir kassieren zu schnell zu viele Tore, machen gleich nach der Pause sechs technische Regelfehler. Das ärgert einen schon", so der nun 39-jährige. Mario Kühne, Co-Trainer der Hermsdorfer und über einen Teil der Partie selbst als Spielgestalter auf dem Feld, sieht das Gästespiel genauso: "Glückwunsch an Leipzig, sie haben verdient gewonnen. Wir haben uns vorgenommen, mit einem Abstand unter zehn Treffern zu verlieren. Das haben wir fast erreicht, was aber auch im Fehlen von fünf Rückraumspielern begründet ist."
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