3. liga ost
SG LVB Leipzig vs. TSG Münster
Sa, 19.05.12, 18:30 Uhr
Sporthalle Brüderstraße Leipzig

Anschließend PUBLIC VIEWING Bayern vs. Chelsea im Foyer mit einem Freigetränk für JEDEN und frisch Gegrilltes!

TV Jahn Duderstadt - SG LVB Leipzig 29:34 (15:15)
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1.Männer: SG LVB Leipzig - HC Elbflorenz 2006 28:25 (13:16)
SG LVB bezwingt Elbflorenz im Spitzenspiel
Hatte an der Leistungssteigerung in Hälfte zwei erheblichen Anteil und brachte die 400 Zuschauer zum Jubeln: Sascha Meiner. Foto: Martin Glass Hatte an der Leistungssteigerung in Hälfte zwei erheblichen Anteil und brachte die 400 Zuschauer zum Jubeln: Sascha Meiner. Foto: Martin Glass

30.01.11 von Martin Glass. Leipzig. Die Handballer der SG LVB haben das Sachsenderby gegen den HC Elbflorenz mit 28:25 (13:16) gewonnen. Vor rund 400 Zuschauern in der Brüderstraße entwickelte sich ein erstklassiges und spannendes Match, das die Hausherren durch eine Leistungssteigerung in Hälfte zwei für sich entscheiden konnten. Bester LVB-Werfer war Sascha Meiner mit 9 Toren (4 Siebenmeter).

Leipzig startete stark in die Partie, ging durch schnelles Konterspiel mit 9:5 in Führung. Dresden kämpfte sich durch agileres Angriffsspiel wieder auf 10:10 heran, ging sogar bis zur Halbzeit mit 13:16 in Führung. "Wir waren in dieser Phase einfach zu offensiv in der Deckung, Elbflorenz hat die Lücken gezielt genutzt", so LVB-Coach Jens Große. Dementsprechend gestaltete sich die Ansprache des Leipziger Trainerteams in der Kabine. "Wir haben Tempo nach vorne gefordert. Ebenso wollten wir defensiver in der Abwehr vorgehen, aber auch aggressiver werden", so der Übungsleiter.

Die Spieler um Kapitän Max Berthold setzten die Forderungen nach und nach um. Nun blühten die in der ersten Halbzeit eher unauffälligen Jacob Fritsch und Sascha Meiner auf, vor allem letzterer schoss LVB durch mehrere Konter und Abschlüsse aus spitzem Winkel Tor für Tor heran. Beim Stand von 21:21 in der 46. Minute foulte Gäste-Keeper Roman Judisch den sich im Konter befindlichen Georg Eulitz außerhalb seines Torraumes. Folgerichtig schickten ihn die beiden souveränen Schiedsrichter aus Thüringen mit einer roten Karte vom Parkett.

 

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Das Spiel der LVB-Männer gegen Elbflorenz läuft am kommenden Mittwoch (02.02.) um 20 Uhr als "Spiel des Tages", am darauffolgenden Donnerstag (03.02.) um 18.30 Uhr und am Samstag (05.02.) um 18.15 Uhr auf Sachsens neuem Sportsender 8Sport.

 

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Elbflorenz-Trainer Holger Winkelmann reagierte mit einer Auszeit, welche aber nicht den erhofften positiven Effekt bewirkte. Leipzig zog mit einem Dreierpack auf 24:21 davon. Wer dachte, dass nun die Vorentscheidung gefallen war, hatte sich geirrt. Die Gäste aus der Landeshauptstadt stabilisierten ihre Deckung und LVB leistete sich einige Fehlzuspiele und Fehlwürfe im Angriff. Beim Stand von 25:23 zitterten die Hausherren noch einmal, ehe die Flügelzange Sascha Meiner und Georg Eulitz mit dem 28:25 drei Minuten vor Schluss praktisch alles klar machte. LVB-Hüter Frank Herrmann wehrte die letzten Chancen der Gäste souverän ab. Seine Vorderleute spielten die Partie kontrolliert zum 28:25-Endstand herunter und wurden von den anwesenden Zuschauern mit Standing Ovations belohnt.

LVB-Trainer Große war nach dem Spiel erleichtert, deutete aber auch einige Schwächen im Spiel seiner Mannschaft an: "Gegen eine solch robuste und groß gewachsene Abwehr haben wir unsere Probleme. Zwischenzeitlich haben wir das Tempo verloren, in Hälfte zwei aber eine Schippe drauf legen können. Dies war der entscheidende Schritt zum Sieg." Gäste-Coach Holger Winselmann war streckenweise vom Spiel seines Teams begeistert. "Vor allem Mitte der ersten Halbzeit waren wir sehr dynamisch, haben die LVB-Abwehr ordentlich in Bewegung gebracht. Bis zum 19:21 war unsere Welt in Ordnung", so der ehemalige DDR-Nationalspieler. Anschließend wäre LVB vor allem durch seine Kaltschnäuzigkeit im Angriff davon geeilt. Der Sieg der Hausherren sei aber letztendlich verdient gewesen.

Die LVB-Handballer haben nun ein Wochenende frei, ehe sie am 12.02. auswärts beim Tabellenzehnten LSV Ziegelheim antreten müssen. Eine Woche später steigt das nächste Heimspiel gegen den HSV Naumburg/Stößen (19.02., 19.30 Uhr).

SG LVB (Tore/davon Siebenmeter): Herrmann (TH), Röttig (TH, nicht eingesetzt); Eulitz 6, Meiner 9/4, Wagner, Fritsch 2, Berthold 5, Kunz 2, Zart, Randt 1, Pietzsch, Lorenz-Tietz 1, Höhne (n.e.)

Dresden: Judisch (TH), Wagner (TH); Hubald, Schütz 2, Schmidt 4, Schaarschmidt 2, Scholz 3, Pfeiffer, Metrik 4, Geyer, Müller 4, Hrib, Zahnow 6

 

Strafen: LVB 3 x gelb + 5 x 2min, Dresden 3 x gelb + 2 x 2min + rote Karte
Siebenmeter (erhalten/verwandelt): LVB 4/4, Dresden 1/0

 

Multimedia:

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