SG Leipzig II - TV Germania Großsachsen
So, 21.10.18, 15:00 Uhr
Kleine Arena Leipzig,Am Sportforum 1,04105 Leipzig



MSG Groß-Bieberau/Modau - SG Leipzig II 22:21

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1.Männer: SG LVB - HSV Apolda 27:28 (11:16)
Meister nicht meisterlich
Bild: Steve Löser Bild: Steve Löser

23.04.18 von SG LVB. Durch einen vor allem in der ersten Halbzeit wenig überzeugenden Auftritt hat sich der Meister der Mitteldeutschen Oberliga vor heimischem Publikum nicht mit Ruhm bekleckert. Die SG LVB Leipzig verlor am Sonntagnachmittag in der Brüderhalle gegen den HSV Apolda mit 27:28 (11:16).

Die Saisonleistung bestätigen, drei Siege in den letzten drei Spielen war das selbst gesteckte Ziel der SG LVB vor dem Anpfiff. Zu Beginn war davon jedoch wenig zu sehen. In der Defensive agierten die Leipziger zu passiv und bekamen unter anderem das Zusammenspiel mit dem Kreisläufer nicht unterbunden. Vorn spielten sie sich zwar gute Chancen heraus, scheiterten aber stets am Gäste-Torwart. Folge war ein fataler 0:5-Fehlstart und eine Auszeit nach nur vier Minuten. Auch danach fanden die Gastgeber nicht besser ins Spiel. Nach zehn Minuten führte Apolda mit 8:2 und kurz vor der Pause gar mit 15:8. Bis zum Pausenpfiff verkürzten die Leipziger wenigstens noch auf 11:16 und hielten sich für die zweite Halbzeit noch alle Möglichkeiten offen.

In Hälfte zwei war der Meister gewillt die desolate erste Halbzeit auszubügeln. Der Kampfgeist war der SG LVB keineswegs abzusprechen. Bis Minute 40 hielten die Gäste ihren Fünf-Tore-Vorsprung (14:19), da sie die Chancen, die sich ihnen boten, nutzten und Leipzig gleichzeitig einige Hochkaräter liegen ließ. Allerdings machten sich bei den Gästen, die ohne ihren Toptorschützen Florian Folger auskommen mussten, jetzt Ermüdungserscheinungen breit. Zudem war die Leipziger Defensive jetzt aufmerksamer und produzierte einige Ballgewinne, die in schnelle Tore umgemünzt wurden.

Tor um Tor kämpften sich die LVBler heran und schafften beim 21:20 die erste aber auch leider einzige Führung im Spiel. Denn das Gefühl einer Wende zu Gunsten der Hausherren, wurde in der Folge nicht bestätigt. Leichtfertige Ballverluste bestraften die Gäste aus Thüringen postwendend und stellten durch drei Treffer in Serie auf 21:23. Zwar gelang Leipzig nochmal der Ausgleich (23:23). In der Schlussphase fehlte jedoch weiterhin die nötige Konsequenz im Abschluss, sodass Apolda durch den nicht unverdienten Erfolg den Klassenerhalt eintüten konnte.

Trainer Enrico Henoch war mit dem Auftritt seiner Mannschaft natürlich nicht zufrieden: „Wir haben heute nicht gut gespielt. Vor allem in der ersten Hälfte hat jeder ein bisschen gemacht, was er wollte. Apolda hat deswegen schlussendlich verdient gewonnen.“

Am kommenden Samstag um 19:30Uhr bestreitet die SG LVB Leipzig ihr letztes Heimspiel der Saison gegen die SG Pirna/Heidenau. Dann hat der Meister die Chance, den mageren Auftritt vor heimischer Kulisse wieder gut zu machen, bevor es am letzten Spieltag zum HC Burgenland geht. ds

 

Guretzky, Nositschka – Baumgärtel (5), Esche (5), Heinig (5), Eulitz (4), Seidler (3/2), Uhlig (3), Schreibelmayer (1), Wenzel (1), Hellmann, Neudeck, Wellner



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