3. liga ost
SG LVB Leipzig vs. TSG Münster
Sa, 19.05.12, 18:30 Uhr
Sporthalle Brüderstraße Leipzig

Anschließend PUBLIC VIEWING Bayern vs. Chelsea im Foyer mit einem Freigetränk für JEDEN und frisch Gegrilltes!

TV Jahn Duderstadt - SG LVB Leipzig 29:34 (15:15)
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1.Männer: SG LVB - HSV Naumburg/Stößen 42:29 (20:17)
LVB-Handballer mit Trotzreaktion gegen Naumburg/Stößen
Tankt auf der rechten Seite beim Torwurf durch: LVB-Urgestein Jan Höhne. Foto: Martin Glass Tankt auf der rechten Seite beim Torwurf durch: LVB-Urgestein Jan Höhne. Foto: Martin Glass

19.02.11 von Martin Glass. Leipzig. Die Oberliga-Handballer der SG LVB haben ihr Heimspiel gegen den HSV Naumburg/Stößen mit 42:29 (20:17) gewonnen. Nach der katastrophalen 27:28-Niederlage in Ziegelheim zeigten die Blau-Gelben eine ansprechende Leistung und kontrollierten den Gegner über die gesamte Spielzeit. „Die Mannschaft hat heute bewiesen, was sie kann“, so LVB-Coach Jens Große.

Die Anfangsphase der Partie gegen den Tabellenvorletzten der Mitteldeutschen Oberliga gestaltete sich ausgeglichen (3:3, 5. Minute). Durch Paraden von Frank Herrmann im Tor zogen die Leipziger kurz auf 5:3 davon, ehe der ehemalige Leipziger Sebastian Fende auf Seiten der Naumburger auf 8:7 verkürzte. LVB ließ sich jedoch nicht unterkriegen und baute die Führung durch einen Zwischenspurt auf 16:10 aus. Naumburg kämpfte sich wieder leicht heran, sodass beide Teams beim 20:17 die Seiten wechselten.

Nach der Pause zogen die Leipziger die Zügel an und enteilten über die schnellen Außen Georg Eulitz und Sascha Meiner zum 25:18. Beim 31:19 war die Vorentscheidung zugunsten der Hausherren gefallen. Vor rund 350 Zuschauern ließen sich die Leipziger den Sieg nicht mehr nehmen und bauten die Führung konsequent bis zum Endstand von 42:29 aus.

„Im Grunde kann man zufrieden sein, doch vor allem viele Abpraller an den Gegner und ausgelassene Torchancen sind noch zu bemängeln“, beschreibt LVB-Trainer Jens Große seine Gefühlslage. Nach der Niederlage am letzten Wochenende habe das Team Kampfgeist und Charakter gezeigt. Viel Luft nach oben sei ob der eigenen Ansprüche natürlich noch vorhanden.

 

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Das Spiel der LVB-Männer gegen Naumburg/Stößen läuft am kommenden Mittwoch (23.02.) um 20 Uhr als "Spiel des Tages", am darauffolgenden Donnerstag (24.02.) um 18.30 Uhr und am Samstag (26.02.) um 20 Uhr auf Sachsens neuem Sportsender 8Sport. Kommentator der Partie ist der derzeit verletzte LVB-Spieler Philipp Grießbach.

 

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Dass er mit seiner Mannschaft auch mal ungewöhnliche Dinge ausprobiere, bewies der 41-jährige Übungsleiter mit der Wahl des Deckungssystems. „Wir haben in der Woche intensiv die 5:1- und die 6:0-Deckung trainiert. Vor dem Spiel habe ich Zettel an die Spieler ausgeteilt, auf denen sie die Formation notieren sollten, in der sie sich am sichersten fühlen. Leider fiel das Ergebnis sieben zu sechs aus.“ Somit wählte der Coach eine der beiden Deckungsvarianten pro Halbzeit. „Die Mannschaft hat beides gut gelöst. Wir können darauf aufbauen“, so Große erleichtert.

Ines Seidler, als Trainerin die Ausnahme in der sonst von Männern dominierten Mitteldeutschen Oberliga, erkannte die Leistung der Hausherren neidlos an, verwies jedoch auch auf die eigene problematische Situation: „Wir haben fünf Dauerverletzte, darunter einige Stammspieler. Das Team hat Beste draus gemacht, leider reicht das im Moment nicht für mehr.“

Für Erstaunen unter den Zuschauern in der Sporthalle Brüderstraße sorgte LVB-Spieler Richard Wagner. Eigentlich war der 20-jährige Linksaußen aufgrund einer Verletzung nicht für die Partie eingeplant. Doch Wagner wollte sich mit einer guten Leistung von den heimischen Fans zumindest für den Rest der laufenden Saison verabschieden, was ihm mit fünf Treffern sehenswert gelang. Am 17. März wird der Rechtshänder an der Schulter operiert und kommt voraussichtlich erst in der nächsten Saison wieder in einem LVB-Punktspiel zum Einsatz.

Doch Wagner und seine Teamkollegen konnten sich nicht nur über den eigenen Sieg freuen, sondern auch über die gleichzeitige Niederlage von Tabellenführer HSG Freiberg. Die Bergstädter verloren völlig überraschend mit 34:38 beim Tabellenletzten SG Eintracht Glinde. Zudem ließen die beiden Verfolgerteams aus Dresden (29:29 in Staßfurt) und Wolfen (31:31 gegen Ronneburg) Punkte liegen.

„Jetzt ist die beste Gelegenheit für die Jungs, sich mit souveränen Siegen in Radis und in Glinde die Tabellenführung zurück zu holen und so mit einer breiten Brust in die schwierigen Partien gegen direkte Verfolger zu gehen“, weiß SG LVB-Geschäftsführer Jens-Dirk Schöne. Freiberg hält derzeit mit 28:8 Punkten die Tabellenführung, Leipzig ist mit 27:7 Punkten und einem noch fälligen Nachholespiel ärgster Verfolger.

LVB: Herrmann (TH), Röttig (TH); Eulitz 7/1, Meiner 6, Wagner 5, Lorenz-Tietz 5, Berthold 5, Fritsch 4, Kunz 4, Höhne 3, Zart 3, Randt, Pietzsch


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