28.11.09 von Martin Glass.
Die Regionalliga-Handballer der SG LVB haben ihr Auswärtsspiel beim TSB Heilbronn-Horkheim mit 24:38 verloren. Durch mangelnde Aggressivität in der Deckung und fehlende Durchschlagskraft im Angriff gerieten die Leipziger schon vor dem Halbzeitpfiff (8:21) ins Hintertreffen.
Die Gäste legten mit 0:6 einen klassischen Fehlstart hin, dem sie das ganze Spiel hinterher liefen. „Wir sind heute überhaupt nicht ins Spiel gekommen. In der Deckung waren wir viel zu passiv und haben den Heilbronnern so viel zu große Lücken gegeben“, so Sebastian Lorenz-Tietz. „Wenn wir mal am Gegner dran waren, dann zu spät. So kassierten wir insgesamt neun Zeitstrafen“, fügt der aufgrund einer Verletzung als Co-Trainer fungierende Kreisläufer hinzu. Die beiden Leipziger Torhüter Frank Herrmann und Stefan Claus waren durch die zahlreichen freien Würfe der Gegner größtenteils machtlos.
Im Angriffsspiel merkte man den Heilbronnern intensives Videostudium an, sodass zahlreiche Spielzüge der Leipziger unterbunden wurden. „Auch unser schnelles Konterspiel fand heute nicht statt, zudem leisteten wir uns schon in der ersten Halbzeit zehn technische Regelfehler. Wir haben unsere zuvor ausgegebene Marschroute überhaupt nicht eingehalten“, so Lorenz-Tietz.
Die Leipziger brachten nur einen ihrer vier Siebenmeter im gegnerischen Tor unter. Zu allem Überfluss kassierte Linkshänder Philipp Grießbach in der 34.Minute eine umstrittene rote Karte für einen Bodycheck gegen einen Heilbronner Akteur. Bester Werfer auf Seiten der Messestädter war Max Berthold mit acht Treffern.
Am nächsten Sonntag haben die LVB-Männer gegen den Tabellensechsten HSC Bad Neustadt die Chance, den Anschluss zum Tabellenmittelfeld zu halten. Anwurf ist 16 Uhr in der Sporthalle Brüderstraße.
LVB (Tore/davon 7m): Herrmann (TH), Claus (TH); Berthold 8/1, Trodler 6, Eulitz 3, Bödemann 3, Grießbach 2, Steinbeck 1, Höhne 1, Wagner
LVB-Handballer verlieren in Heilbronn mit 24:38Heilbronn. Mit einer 24:38-Auswärtsniederlage haben die Regionalliga-Handballer der SG LVB am späten Samstagabend wichtige Punkte für den Klassenerhalt liegen gelassen. Aufgrund zahlreicher verletzter und erkrankter Spieler hatte das Team von Trainer Jens Große gegen die TSB Heilbronn-Horkheim keine Chance.
Bereits nach sechs Minuten lagen die Leipziger mit 0:6 hinten. Spätestens jetzt war klar, dass für die LVB-Sieben in Heilbronn nichts zu holen ist. Große musste viel durchwechseln, denn "viele meiner Spieler hatten aufgrund ihrer Grippeerkrankungen nur Luft für 15 Minuten." Trotzdem ist die desaströse Leistung in der ersten Halbzeit nicht zu entschuldigen, sagte der enttäuschte Trainer. Der Stand beim Seitenwechsel: 21:8 für die Hausherren.
Erst in der zweiten Hälfte setzten die LVB-Handballer einiges von dem um, was der Coach gefordert hatte. Allerdings war das Spiel da nicht mehr zu gewinnen, so Große. "Heilbronn hat uns vorgeführt." Der LVB-Trainer hofft jetzt auf eine schnelle Genesung der Erkrankten bis zum nächsten Spiel gegen Bad Neustadt am 6. Dezember.
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