1.Männer:
SG LVB Leipzig - HSG Freiberg (Sonntag, 14 Uhr, Sporthalle Brüderstraße Leipzig)
21.03.11 von Martin Glass.
Die Oberliga-Handballer der SG LVB treten am Sonntag daheim gegen den direkten Verfolger HSG Freiberg an. Mit einem Sieg können die Leipziger einen gewaltigen Schritt in Richtung Aufstieg in die 3.Liga machen und sich für die 31:32-Hinspiel-Niederlage revanchieren. „Die Mannschaft braucht man vor so einem Spitzenspiel nicht mehr heiß machen“, so LVB-Kapitän Berthold.
Anpfiff ist um 14 Uhr in der heimischen Sporthalle Brüderstraße, die SG LVB hofft auf volle Zuschauerränge.
Co-Trainer Torsten Löther stuft die Gegner aus der Bergstadt als ebenbürtig und gefährlich ein: „Freiberg ist eine sehr eingespielte und kompakte Mannschaft und hat uns auch dadurch im Hinspiel geschlagen.“ Am 13.11. traf HSG-Spielertrainer Jirí Tancos kurz vor dem Abpfiff zum 31:32-Sieg. Ein bitterer Moment, welcher aber nicht am Selbstvertrauen der Leipziger genagt hat. „Wir sind von allen Trainern und Spielern der Liga zum Staffelfavoriten erklärt worden. Dieser Rolle wollen wir weiterhin gerecht werden“, verspricht Löther und fügt hinzu: „Beide Teams sind spielstark und haben einen hohen Respekt voreinander. Der Ausgang der Partie wird aber letztendlich im Kopf entschieden.“
Bei fast allen Spielen seit Jahreswechsel haben die Messestädter einen stetigen Aufwärtstrend bewiesen. Vor allem in der Defensive wussten die Blau-Gelben dabei durch stabile Leistungen auch in kritischen Situationen zu überzeugen. Die Zuschauer können am Sonntag auch im Angriffsspiel auf viele attraktive Tore hoffen: Die beiden besten Offensivreihen der Mitteldeutschen Oberliga treffen aufeinander. Leipzig erzielte bisher in 21 Matches 685 Tore (32,62 Tore/Partie), Freiberg 665 (31,67). Mit 140 Treffern, davon 48 Siebenmetern, steht mit dem 22-jährigen LVB-Linksaußen Sascha Meiner zudem der viertbeste Torschütze der Staffel auf dem Feld. Die Freiberger Christian Neubert (120/34) und Spielertrainer Jirí Tancos (115/0) sind ihm dicht auf den Fersen.
Auch ein Blick auf die Tabelle der Mitteldeutschen Oberliga verrät die Brisanz der Partie: LVB Leipzig steht mit 35:07 Punkten an der Spitze, die HSG Freiberg liegt mit 32:10 Punkten dahinter. An dritter und vierter Position folgen der HC Elbflorenz Dresden und der HSV Bad Blankenburg punktgleich mit 31:11 Zählern. Alle vier Teams haben noch die Chance auf den Staffelsieg und Aufstieg in die dritte Liga. Die Messestädter können mit einem Sieg eine kleine Vorentscheidung bei insgesamt noch fünf verbleibenden Partien zu ihren Gunsten erzielen.
Für die Zuschauer bietet die SG LVB eine Sonderaktion für einen weiteren Handball-Leckerbissen an. Für das Spiel gegen Freiberg und das ebenfalls sehr brisante Duell gegen die aktuellen Tabellen-Fünften HSG Wolfen drei Wochen später (16.04. um 19.30 Uhr) können Kombitickets zum Sparpreis von 10 € für Erwachsene oder 5 € für Ermäßigte (Kinder, Schüler, Zivis, FSJler und Studenten) erworben werden. Der normale Heimspiel-Eintrittspreis gilt natürlich weiterhin: 6 € für Erwachsene oder 3 € für Ermäßigte pro Partie. Alle Karten gibt es an der Tageskasse.
Wer nicht die Möglichkeit hat, in der stimmungsvolle Brüderstraße der
Partie beizuwohnen, kann das Spitzenduell live im Internet auf der
Website von Leipzig Fernsehen unter www.leipzig-fernsehen.de verfolgen.

EINTRITTSPREISE
Normalticket für ein Spiel:
6 € Erwachsene, 3 Ermäßigte
Kombiticket Freiberg (27.03.) & Wolfen (16.04.):
10 € Erwachsene, 5 € Ermäßigte
Eine Vorreservierung ab 3 Karten ist per E-Mail an info@handball.de möglich. Die Ausgabe sowohl der Kombitickets als auch der vorreservierten Karten erfolgt nicht am normalen Kasseneingang, sondern im Foyer der Sporthalle Brüderstraße an einer Extrakasse.

Freiberger wollen nicht ohne Punkte nach Hause fahren
„Alle in der Mannschaft freuen sich sehr auf die Partie in Leipzig – ein absolutes Highlight in der Saison – und wollen der favorisierten LVB einen großen Kampf liefern. Klar, dass man dabei die Heimreise nicht ohne Punktgewinn antreten will, zumal beim klaren Heimsieg vergangenes Wochenende gegen Bad Blankenburg ein deutlicher Formanstieg der gesamten Mannschaft zu verzeichnen war.
Wir wissen natürlich, dass wir uns nicht die kleinste Schwächephase erlauben dürfen, um gegen die auf allen Positionen überdurchschnittlich gut besetzten Messestädter am Ende nicht mit leeren Händen dazustehen. Aber Bangemachen gilt nicht und mit der Begeisterung und Leidenschaft des Hinspiels sowie der erneut lautstarken Unterstützung unserer zahlreichen Fans sollte auch in Leipzig einiges möglich sein.“
Der Freiberger Trainer Jirí Tancos und sein Co-Trainer Andreas Tietze