1.Männer:
Studenten-EM in Kroatien (Rijeka /17. - 24. Juli 2011)
25.07.11 von Horst Hampe.
Leipzigs Uni-Handballer haben bei den 6. Studenten-EM im kroatischen Rijeka Platz fünf erkämpft. Insgesamt nahmen 16 Männerteams aus zehn Ländern teil. Die Mannschaft von Trainer Sven Strübin war als Gruppenzweiter (4:2 Punkte) ins Viertelfinale eingezogen.
Im Duell mit der Uni Minho (Portugal) unterlagen die Messestädter 33:39 (12:19) - und hatten damit die Chance auf eine Medaille eingebüßt. Im Match um Platz fünf wurde gestern gegen Zagreb ein 36:35 (33:33)-Sieg nach Siebenmeterwerfen eingefahren.
"Für uns war mehr möglich. Bei der Auslosung fehlte aber ein wenig Glück, denn wir mussten gegen die starken Serben und Portugiesen antreten. Es war auch erkennbar, dass wir uns in der Saisonvorbereitung befinden und noch nicht eingespielt sind. Trotzdem ist uns ein versöhnlicher Abschluss gelungen", bilanzierte Coach Strübin.
Uni Leipzig: Kuttner; Boese, Baumgärtel, Fritsch, Dietzmann, Berthold, Riehn, M. Müller, Jacob, Ulrich, Schlichter Grießbach, Henoch.
Horst Hampe in der Leipziger Volkszeitung om 25.07.2011, Seite 25Auftaktsiege für Uni-TeamIm Auftaktmatch haben die Männer von Trainer Sven Strübin einen klaren 40:29 (18:17) Sieg gegen die Vertretung Belgiens eingefahren. Beste Schützen waren Steve Baumgärtel und Eric Jacob mit je sechs Treffern. Der eingewechselte Enrico Henoch erzielte vier Tore.
Auch das zweite Vorrundenspiel gegen die Uni Istanbul entschieden die Sachsen mit 35:27 zu ihren Gunsten. Dabei erwiesen sich Rene´ Boese (sechs), Jacob Fritsch, Max Berthold und Jacob Schlichter (je fünf) als erfolgreichste Werfer.
Das Uni-Auswahlteam, bestehend aus Spielern des SC DHfK und der SG LVB, hatte 2010 die deutsche Hochschulmeisterschaft gewonnen und sich damit für den sechsten europäischen Studenten-Wettbewerb in Kroatien qualifiziert. Anfang Juli ist den Messestädtern in der heimischen Ernst-Grube-Halle die nationale Titelverteidigung gelungen, die diesmal sogar das WM-Ticket für das nächste Jahr in Brasilien einbrachte.
„Bei unserer Ankunft in Rijeka war die Organisation ziemlich mangelhaft. Die Unterkunft ist sehr spartanisch - aber die Sporthalle ist nagelneu und super ausgestattet“, beurteilte Strübin die Verhältnisse am Wettkampfort. Seine Mannschaft wurde in eine von vier Staffeln mit Belgien, Serbien und der Türkei ausgelost. Serbien (Uni Belgrad) war in den Partien gegen die Türkei (27:19) sowie Belgien (45:20) erfolgreich und gehört sicher zum engen Favoritenkreis.
„Wir schauen von Spiel zu Spiel und wollen das Beste daraus machen“, so die Marschroute von Strübin. Im Duell um den Staffelsieg unterlagen gestern die Leipziger gegen Belgrad mit 22:31.Trotzdem sind sie als Gruppenzweiter ins Viertelfinale eingezogen, das am Freitag gegen Portugal ausgetragen wird. Heute (21.07.) ist Ruhetag. Wir werden aber keine Trainingspause einlegen, sondern am Strand unsere Kraft- und Laufeinheiten absolvieren, um für die nächste Aufgabe gerüstet zu sein“, erklärte der Coach.