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1.Männer: Rückblick und Ausblick: LVB-Trainer Torsten Löther zieht Bilanz und blickt voraus
„In der Rückrunde mehr Konstanz ins Spiel bringen“
Co-Trainer Torsten Löther musste vor der Saison kurzfristig für den familiär verhinderten Chefcoach Jens Große einspringen. Foto: Gesine Prägert Co-Trainer Torsten Löther musste vor der Saison kurzfristig für den familiär verhinderten Chefcoach Jens Große einspringen. Foto: Gesine Prägert

06.01.13 von Gesine Prägert. Vier handballfreie Wochen können ganz schön lang sein. Vor knapp einem Monat standen die LVB-Handballer im letzten Hinrundenspiel auf der Platte. Nach Weihnachtsente und Silvesterrakete schwitzen sie seit letztem Donnerstag für eine erfolgreiche Rückrunde. Startschuss: Samstag, 12.1. gegen Bad Neustadt. Trainer Torsten Löther blickt voraus und ordnet auch die Hinrunde ein.

Torsten, mit 15:15 Punkten habt Ihr die Hinrunde auf dem achten Platz beendet. Wie zufrieden bist Du mit der ersten Saisonhälfte?

Mit der Heimbilanz können wir, abgesehen von der Niederlage gegen Bernburg, zufrieden sein. Dagegen spricht natürlich unsere Auswärtsstatistik. Sechs Niederlagen in sieben Spielen sind einfach zu viel. Es ist sehr ärgerlich, dass einige Spiele nur knapp mit einem Tor gegen uns ausgegangen sind. Insgesamt sollten drei Punkte mehr auf unserem Konto sein.

Wo siehst Du die Gründe, dass es zu Hause läuft und auswärts so hakt?

Da sind verschiedene Faktoren zusammengekommen. Uns fehlt oft noch die Kontinuität im Spiel. Wir schaffen es leider nicht, die Konzentration über 60 Minuten hochzuhalten. Unser Spielrhythmus ist insgesamt noch zu wechselhaft. Gute Phasen wechseln sich mit Schwächephasen ab. Und genau diese haben uns dann einige Punkte gekostet. Hinzu kommt, dass wir mit zwei Auswärtsniederlagen in die Saison gestartet sind. Da fehlt dann auch einfach Sicherheit. Manchmal wollen die Jungs auch zu viel. Im Eifer, das Spiel unbedingt gewinnen zu wollen, fehlt uns dann mitunter noch die Abgeklärtheit und Ruhe auf dem Feld.

Woran gilt es da konkret zu arbeiten?

Wir müssen mehr Konstanz in unser Spiel bringen. Sowohl in den Angriff, aber vor allem auch in die Deckung. Das Auswärtsspiel gegen Gensungen/Felsberg (32:25-Sieg, Anm. d. R.) sollte unser Maßstab für die Rückrunde sein. Dort haben wir über die gesamte Spielzeit konzentriert in Angriff und Abwehr gearbeitet. Wenn wir uns in der Defensive stabilisieren, unsere Fehler verringern und vorne noch effektiver abschließen, werden wir auch auswärts wieder gewinnen.

Welche positiven Erkenntnisse nimmst Du aus der Hinrunde mit?

Erfreulich ist, dass ein junger Spieler wie Clemens Uhlig seine Chance nach dem Ausfall einiger Stammkräfte genutzt hat. Er hat den größten Sprung im Team gemacht. Auch das ist ein Beleg dafür, dass unser Nachwuchskonzept funktioniert. Wir haben einen breit aufgestellten Kader, haben in Absprache zwischen Management und Trainerstab bewusst Konkurrenzsituationen im Team geschaffen. Dieser gesunde Konkurrenzkampf zeigt sich zum Beispiel auf der Rechtsaußen-Position zwischen Georg Eulitz und Jan Höhne oder am Kreis zwischen Tommi Sillanpää und Oliver Wendlandt und fördert natürlich gute Leistungen.

Für Dich war es sicher eine ungewohnte Situation zu Saisonbeginn, nachdem Cheftrainer Jens Große ausfiel und Du einspringen musstest...

Ich freue, wie leicht mir die Mannschaft den Einstand gemacht hat. Sie musste kurzfristig auf Jens verzichten und sich auf mich einstellen. Das drückt für mich Teamgeist und mannschaftliche Geschlossenheit aus. Die Spieler haben Spaß am Training, stellen sich den Inhalten ehrgeizig. Sei es in den Übungen von Athletiktrainer Tobias Froeb oder einfach nur, indem sie das physiotherapeutische Angebot intensiv nutzen und wertschätzen. Schön ist auch, dass ich vom Management die Chance bekommen habe, in Ruhe zu arbeiten. Das macht vieles leichter.

Mit welcher Devise startet Ihr jetzt in die Rückrunde?

Wir wollen unsere solide Heimbilanz fortsetzen und die maximale Ausbeute holen. Das wird bei Gegnern wie Bad Neustadt, Coburg, Münden und Magdeburg II keine einfache Aufgabe. Auswärts wollen wir natürlich mehr Punkte holen. Ich bin absolut überzeugt von unserem Kader, kenne das Potenzial der Jungs. Wir müssen nur versuchen, unsere bekannten Stärken wieder auf die Platte zu bringen: Die Freude am Handball und das Tempospiel sollten wieder in den Mittelpunkt rücken.

Rückrundenstart am 12. Januar 2013 um 19:30 Uhr (Sporthalle Brüderstraße)

SG LVB Leipzig vs. HSC Bad Neustadt

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