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SG LVB Leipzig vs. TSG Münster
Sa, 19.05.12, 18:30 Uhr
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1.Männer: HVS-Molten-Pokal
Handballer des HSC Leipzig feiern Gewinn des Sachsenpokals
Die Spieler feiern nach dem Abpfif den Gewinn des sächsischen Pokalturniers und präsentieren den Fans die Trophäe. Foto: Martin Glass Die Spieler feiern nach dem Abpfif den Gewinn des sächsischen Pokalturniers und präsentieren den Fans die Trophäe. Foto: Martin Glass

18.05.09 von Martin Glass. Leipzig. Die Handballer des HSC Leipzig haben sich am Samstagabend den sächsischen Landespokal gesichert. Das Team aus der Messestadt setzte sich in der Stadtsporthalle Döbeln gegen die HSG Freiberg klar mit 31:20 (13:10) durch.

Mit dem Sieg machte das Team von Trainer Jens Große das Triple perfekt. Denn der HSC hatte zuvor bereits den Gewinn des Mitteldeutschen Pokals sowie die Landesmeisterschaft gefeiert.

Entsprechend favorisiert gingen die Leipziger in das Finale. Schließlich hatte man in der Liga bereits zwei Mal gegen den Kontrahenten aus Freiberg gewonnen. Doch so einfach gestaltete sich die Partie - zumindest in der ersten Halbzeit - dann doch nicht. Zwar gelang dem HSC der erste Treffer des Spiels, doch klar absetzen konnte sich die Mannschaft in den ersten 30 Minuten nicht. Dafür sorgte vor allem ein glänzend aufgelegter Gerd Vogel im Freiberger Tor. So gelang es der HSG den Gegner nie auf mehr als zwei Tore davonziehen zu lassen und das Spiel weitgehend ausgeglichen zu gestalten. Knapp eine Minute vor der Pause konnten die Favoriten erstmals mit drei Treffern absetzen. Mit 13:10 aus Leipziger Sicht ging es in die Kabinen.

Die dortige Ansprache von Jens Große wirkte Wunder. Denn nach dem Wiederanpfiff gingen seine Jungs in der Abwehr wesentlich aggressiver zu Werke. Auf der anderen Seite schwanden dem bis dato überragenden Vogel die Kräfte. Als nach rund 40 Minuten Freibergs Jacob Dietzmann nach seiner dritten Zeitstrafe die rote Karte sah, war das Schicksal der HSG besiegelt. Sieben Minuten später war Leipzig auf sieben Tore davongezogen. Mit 31:20 war das Endergebnis schließlich mehr als deutlich.

"Diese Abwehr hat uns den Nerv gezogen", sagte Freibergs Coach Volker Dietzmann nach dem Abpfiff. Für den Trainer war es das letzte Spiel auf der Bank der HSG. "Die waren ein zwei Klassen besser als wir. Wir wurden gewogen und für zu leicht befunden." Freude herrschte dagegen bei den strahlenden Siegern. "Die Arbeit hinten war der Schlüssel zum Erfolg. Die Tore vorn mussten wir uns hart erkämpfen", erklärte Leipzigs Kapitän Marco Steinbeck.

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