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Handball-Akademie: Doppel-Interview mit Regionaltrainern Enrico Henoch und Matthias Albrecht
Handball-Akademie geht strukturell den nächsten Schritt
Enrico Henoch und Matthias Albrecht (v. li.) sind seit Anfang des Jahres Regionaltrainer. Foto: Martin Glass Enrico Henoch und Matthias Albrecht (v. li.) sind seit Anfang des Jahres Regionaltrainer. Foto: Martin Glass

14.01.13 von Martin Glass. Matthias Albrecht, 29, und Enrico Henoch, 30, haben zum Jahresbeginn gemeinsam die Stelle des Regionaltrainers für Leipzig und Delitzsch von Jörg Neumann, 35, übernommen. Im Doppelinterview sprechen die beiden über ihre Aufgaben, die Talentsichtung, das Stützpunkttraining, strukturelle Herausforderungen und Chancen für junge Talente.

Herzlich Willkommen im neuen Job. Ihr arbeitet als Doppelspitze - wie sind die Aufgabengebiete zwischen Euch aufgeteilt?

Albrecht:
Ich kümmere mich um alle Dinge, die sich um die Handball-Akademie Leipzig/Delitzsch drehen. Dazu gehören die Koordination der Mannschaften und die Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern.

Henoch:
Meine Aufgaben sind hingegen eher beim Handball-Verband Sachsen angesiedelt, nämlich das Stützpunkttraining, die Abdeckung des Profilsports an den Sportschulen Leipzigx und die Arbeit mit Landesauswahlmannschaften. Hinzu kommen die Talentsichtung und andere Maßnahmen. Es gibt weiterhin auch Aufgaben, die zwischen Akademie und Verband liegen und die wir gemeinsam betreuen wie die Leistungsdiagnostik und Trainingsdokumentation für die Talente. Die B-Jugend der Akademie, die ja auch aufgrund von  Auswahlmaßnahmen eng mit dem HVS zusammenhängt, betreuen wir wie in den letzten 18 Monaten weiterhin gemeinsam.

Was möchtet ihr sportlich und strukturell kurzfristig und was langfristig realisieren?

Albrecht:
Wir haben schon letztes Jahr mit der Trainingsdokumentation und Leistungsdiagnostik angefangen, die wir nun ausbauen möchten. Langfristig sollte es natürlich Ziel sein, das Umfeld rund um unsere Talente weiter zu professionalisieren und die Strukturen zu verbessern. Die prekäre Hallensituation in Leipzig und die daraus  resultierenden Probleme beim Training sind ein großes Thema, das aber nicht von heute auf morgen gelöst werden kann, aber angegangen werden muss.

Henoch: Hinzu kommt, dass in der Umgebung Stützpunkte aufgebaut werden sollen. Weitere wichtige Aufgaben sind, das regionale Fördertraining zu forcieren und das Sichtungssystem in der Region, aber auch in den restlichen Gebieten Sachsens nach vorne zu bringen.

Wie ist dabei die Unterstützung durch die Trägervereine SC DHfK, SG LVB und NHV Concordia Delitzsch?

Albrecht:
Alle ziehen an einem Strang und unterstützen die Handball-Akademie sowohl mit einem finanziellen Sockelbetrag als auch mit materieller Unterstützung wie Bussen. Die Kommunikation muss aber verbessert und weitere Unternehmen in der Region gefunden werden, die dem männlichen Nachwuchshandball unter die Arme greifen. Dabei ist es egal, ob es eine kleine Sachspende oder ein größeres Engagement ist. Wir wollen jungen Sportlern dauerhaft die Perspektive geben, sich zu Bundesligaspielern zu entwickeln. Die Firmen unterstützen  Talente und vielleicht zukünftige Identifikationsfiguren aus der Region. Jeder sollte sich aber auch bewusst sein, dass Leistungssport auf diesem Level teuer ist. Andererseits können Unternehmen neben den sozialen Aspekten und Werbemöglichkeiten z.B. durch Ausbildungsstellen, von einer Zusammenarbeit zusätzlich profitieren. Die von der Region geförderte Ausbildung wird hauptsächlich von kompetenten und erfahrenen Trainer geleitet. In der C-Jugend ist dies Harald Wittig, der wohl erfolgreichste und beste Nachwuchscoach im männlichen Bereich in Sachsen in den letzten Jahren. Er ist gleichzeitig auch Profillehrer Handball an den Leipziger Sportschulen.

In der B-Jugend seid ihr beide selbst verantwortlich und im Team der A-Jugend-Bundesliga hat mit Wladimir Maltsev der ehemalige Delitzscher Erstliga-Kapitän den Hut auf. Hinzu kommen einige Co- und Spezialtrainer sowie der sportliche Leiter und gleichzeitig DHfK-Bundesliga-Trainer Uwe Jungandreas. Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit zwischen Euch?

Albrecht: Wir sind in stetigem Kontakt und treffen uns fast täglich in den Sporthallen, aber auch zu Trainersitzungen im größeren Rahmen mit Uwe Jungandreas. Gemeinsam mit ihm und seinem Co-Trainer André Haber haben wir bereits im letzten Jahr ein Ausbildungskonzept entwickelt, in dem Trainingsschwerpunkte festgelegt sind. So ist die bestmögliche Förderung durch einheitlich ausgerichtete Übungen möglich, was unser Ziel - die Ausbildung zum Bundesligaspieler - fördert. Generell ist natürlich jeder Coach für sein Team beim Training, bei Spielen und im Trainingslager alleine verantwortlich. Wir unterstützen in unserer neuen Funktion die jeweiligen Verantwortlichen aber im organisatorischen Bereich.
Henoch: Was hingegen aber schon gut funktioniert, sind Absprachen hinsichtlich der Belastungssteuerung zwischen Profilsport, Stützpunkt- und Vereinstraining. Dies kommt vor allem den Auswahlspielern zu Gute, die viel unterwegs sind und dadurch körperliche Erholungspausen benötigen.

Ihr habt vorhin schon vom regionalen Fördertraining gesprochen. Wie können denn neben den Trägervereinen und der Akademie andere Klubs in der Region von Stützpunkten profitieren?
Henoch:
Prinzipiell ist es für viele Vereine immer sinnvoll, Trainingsgruppen mit leistungsstarken Spielern zu bündeln und diese regelmäßig, zum Beispiel jede Woche einmal, gemeinsam trainieren zu lassen. Die besten Spieler müssen sich mit den anderen guten Akteuren ihrer Altersklasse nicht nur in den Punktspielen messen, um sich trotz vermeintlich schwächerer Mannschaften bestmöglich weiterentwickeln zu können. BeimFördertraining geht es aber keineswegs darum, Spieler aus den Vereinen rund um Leipzig abzuwerben, sondern ein qualitativ höherwertiges Training anzubieten, als es ein einzelner Verein stemmen könnte.

Also schließt ihr aus, dass Talente auch für die Akademie empfohlen werden?

Albrecht:
Mit Sicherheit hat der ein oder andere Spieler aus der Region Ambitionen und bietet sich an. Doch es ist nicht unser Ziel, Vereine zu schwächen, indem wir jede Woche Spieler aus den Klubs ziehen. Im Gegenteil, denn die Nachwuchsförderung funktioniert in ganz Sachsen nicht, wenn sich die Vereine in der Breite nicht auf einem guten Niveau einfinden. Sonst würden wir ja irgendwann gegen uns selbst spielen, was überhaupt nicht Sinn der Sache ist.

Henoch:
Gleichzeitig hat sich das Projekt Handball-Akademie natürlich auch auf die Fahnen geschrieben, vorwiegend Talente mit regionaler Verwurzelung in Sachsen oder den angrenzenden Bundesländern im Kader zu haben und nicht aus großer Entfernung zu integrieren. Wir haben mit der Sportschule in Leipzig die besten Bedingungen, weswegen es Ziel sein sollte, die 14 besten Talente aus jeder Altersklasse an unserem Landesleistungszentrum zu haben. Dafür müssen wir die Kommunikation mit anderen Vereinen intensivieren und gemeinsam den Werdegang der Talente absprechen. Manchmal hat es mehr Sinn, einen Spieler ein Jahr länger im Heimatverein zu lassen. Generell bieten sich in Leipzig aber die besten Voraussetzungen für junge Handballer.

Ihr seid auch für Profiltraining am Sportgymnasium und der Sportmittelschule Leipzig zuständig. Was muss ein Handballer mitbringen, um vom Verband für eine dieser Einrichtungen und letztlich auch für die Handball-Akademie Leipzig/Delitzsch empfohlen zu werden?

Henoch:
Der Ehrgeiz sollte gemeinsam mit einer hohen Motivation und Begeisterungsfähigkeit an erster Stelle stehen und mit gewissen technischen Fertigkeiten als Grundlage dienen. Je nach Alter kann man natürlich letzteres noch trainieren, weswegen der Wille, sich bei uns weiterzuentwickeln, das Wichtigste ist.

Albrecht:
Zukünftig werden wir aber vermehrt auf die Sichtung größerer Spieler Wert legen. Aus Ligavergleichen mit Magdeburg, aber auch neulich beim Sauerlandcup gegen Dormagen und Ahlen hatten wir körperliche Defizite, die in der weiteren Entwicklung irgendwann nicht mehr allein durch spielerische Klasse wettzumachen sind.

Wie können Talente selbst prüfen, ob sie für höhere Ambitionen geeignet sind? Und wie kann man sich konkret bewerben?

Albrecht:
Dafür gibt es zwei verschiedene Wege. Zum einen findet jedes Jahr im Januar der durch den Handball-Verband Sachsen durchgeführte Eignungstest in Leipzig statt. Dort werden in verschiedenen Tests Dinge wir Koordination und Schnelligkeit abgefordert. Zudem verschaffen wir uns gemeinsam mit dem Verband einen Überblick über die Spielfähigkeiten der Sportler. Zum Zweiten kann man bei uns eine Schnupperwoche besuchen, bei der man bis zu fünf Tage im Internat untergebracht ist, vormittags an den Sportschulen am Unterricht sowie Profilsport- und Vereinstraining und abends am Vereinstraining teilnimmt. Somit können die Talente die ganze Sache austesten. Für beides kann sich jeder frei bewerben und sich bei uns oder dem HVS melden. Es gibt also keine besonderen Voraussetzungen.

Auf was wird neben der sportlichen Leistung bei der Akademie noch geachtet? Müssen Eltern Angst haben, dass die Kinder, wenn sie nach Leipzig kommen, nichts anderes außer Handball im Kopf haben?

Albrecht:
Harald Wittig als Profillehrer an den Sportschulen hat einen steten Blick auf die Noten der Spieler. Es bringt ja nichts, wenn die sportliche Leistung stimmt, aber die schulische nicht. Dort sind wir ständig hinterher und setzen uns auch mit den Sportlern und Eltern zusammen und besprechen die Situation. Zudem bieten wir über Kai Emanuel als Vorstand eine Laufbahnberatung an, die wir sukzessive ausbauen wollen. Dabei werden gemeinsam mit Partnerunternehmen, egal ob nach der zehnten Klasse oder nach dem Abitur, eine Ausbildungsstelle, ein FSJ oder einen geeigneten Studienplatz vermittelt.

Henoch:
Bis dahin haben die Sportler neben uns und ihren Lehrern auch im Internat kompetente Betreuer, die sie während ihrer Schulzeit begleiten. Kein Elternteil muss also Angst haben, dass ihr Kind der Verführung einer Großstadt erliegt und in Leipzig ohne Anleitung ist.

Besonders talentierte junge Männer haben in der A-Jugend der Handball-Akademie die Möglichkeit, mit einem vorzeitigen Erwachsenenspielrecht ausgestattet zu werden. Beispielsweise erhalten die beiden A-Jugendlichen Max Emanuel und Lucas Krzikalla im Zweitliga-Team des SC DHfK regelmäßig Einsatzzeiten, aber auch andere Sportler bei der SG LVB und in Delitzsch. Wie wichtig ist dieses Mittel zur Förderung?

Albrecht:
Erst einmal hängt es vom Potential des Talentes und natürlich auch von der Kadersituation in der A-Jugend ab, ob ein Erwachsenenspielrecht sinnvoll ist. Schließlich ist die A-Jugend-Bundesliga das tägliche Brot für unsere Akademiker und wenn dort - wie derzeit - nur drei oder vier Rückraumspieler verfügbar sind, ist die Situation schwierig. Trotzdem ist es für die ambitionierten Handballer im letzten Jugendjahr wichtig, schon in die dritte oder zweite Liga hineinzuschnuppern.

Henoch:
Das Ganze hat aber nur Sinn, wenn sie auch die entsprechenden Einsatzzeiten in den Männerteams erhalten. Bei Max und Lucas ist dieser Fakt derzeit sogar übererfüllt, sie entwickeln sich so optimal weiter. Das bestärkt uns auf unserem Weg. Wichtig ist, dass die Talente in den Männerteams härteverträglich werden. Die Maßnahme des vorzeitigen Erwachsenenspielrechts bringt jedoch nur etwas, wenn die Spieler überdurchschnittlichen Trainingsfleiß und natürlich auch Talent mitbringen, damit die Trainer sie auch einsetzen.

Sicherlich gibt es auch Talente, die aus Leistungsgründen aus der Akademie ausscheiden oder es nach der A-Jugend nicht in eines der ersten Männerteams schaffen. Wie werden diese aufgefangen?

Albrecht:
Wir sind in der glücklichen Lage, in Leipzig und Delitzsch neben professionellen und semiprofessionellen Mannschaften auch Teams in der Sachsenliga und Verbandsliga zu haben. Dadurch können sich die jungen Männer gut weiterentwickeln, ohne aus dem Blickfeld der Verantwortlichen in den Trägervereinen zu fallen. Es ist ganz normal, dass ein Spieler manchmal noch ein oder zwei Jahre benötigt, ehe der Sprung in ein hochklassiges Team gelingt.

Henoch:
Wer während seiner Akademie-Zeit ausscheidet, kann in einem der Trägervereine im Jugendbereich unterkommen, die teilweise auch in höheren Ligen spielen und leistungssportlich orientiert sind. Hier helfen wir genauso wie bei der Vermittlung von Akademie-Absolventen an die entsprechenden Übungsleiter. Lasst uns noch einmal auf die Entwicklung der Akademie zurückkommen. Ich möchte anmerken, dass die Akademie am Ende letzter Saison in der C-Jugend und vor Kurzem nun auch in der B-Jugend den SC Magdeburg schlagen konnte. Seit vielen Jahren ist dies keiner Mannschaft aus der Region Leipzig und Delitzsch im Jugendbereich gelungen.

Ist es ein Nebenziel des Projektes, dauerhaft mindestens auf gleichem Level wie die Anhaltiner zu arbeiten? Was haben sie uns voraus und wo befinden wir uns bereits auf einem guten Weg?

Henoch: Es ist natürlich schwierig, unsere erst seit zweieinhalb Jahren existierende Handball-Akademie mit dem SC Magdeburg zu vergleichen, der seit Jahrzehnten hervorragend, und das nicht nur im Nachwuchsbereich, arbeitet. Auf den ersten Blick fällt mir aber die Sporthallensituation ein. Beim SCM gibt es einen Anlaufpunkt für alle Mannschaften. Unsere Teams müssen hingegen zwischen verschiedenen Trainingsstätten in Leipzig und Delitzsch pendeln. Wir können uns natürlich nicht einfach eine eigene Halle bauen, aber es gibt andere Lösungen. Ziel muss es sein, uns peu à peu zu verbessern und unsere Aufgaben anzugehen. Auf sportlicher Ebene sehe ich uns in der C-Jugend schon auf Augenhöhe, bei den B-Junioren konnten wir einen ersten Nadelstich setzen. In der A-Jugend gibt es aber noch Aufholbedarf, weswegen es Ziel sein sollte, mit Klubs wie dem SCM oder den Füchsen Berlin sportlich als auch in der Kaderanzahl mithalten zu können. Bis dahin ist es aber ein langer und schwieriger Weg, bei dem wir von der „Konkurrenz“ noch einiges lernen können.

Das Verhältnis zu den Magdeburger Verantwortlichen ist aber ein ganz normales?

Albrecht:
Natürlich, wir kommen gut miteinander klar und mit Jens Pardun ist dort ja auch ein ehemaliger Mitstreiter von uns aktiv. Es herrscht ein ganz normaler sportlicher Konkurrenzkampf. Letztlich profitieren ja auch die Talente beider Vereine von den hochklassigen Vergleichen, in denen sie viel lernen können.

Neben der Hallensituation gibt es auch andere strukturelle Aspekte. Wie weit ist beispielsweise die medizinische und physiotherapeutische Begleitung?

Albrecht:
Ich sehe uns da auf einem guten Weg, der aber noch lange nicht abgeschlossen ist. Mit Dr. Caroline Erber haben wir eine erfahrene Sportärztin gewinnen können, die alle Spieler einmal im Jahr durchcheckt und auch sonst erste Ansprechpartnerin für Talente und Trainer in medizinischen Fragen ist. Sie ist in stetigem Kontakt zu uns und Dr. René Toussaint von „Sportmedizin am Brühl“, dem Teamarzt der DHfK-Handballer. Im Physio-Bereich haben wir mit Philipp Schütze einen berufstätigen Therapeuten zur Hand, zudem hilft uns das Team von „MeAm Aktivital“, um unsere drei Teams zu betreuen. Letzteres muss aber zu einer dauerhaften Lösung übergehen. Nach zweieinhalb Jahren unseres Bestehens kann aber niemand davon ausgehen, dass von Anbeginn gleich alles in vollem Spektrum funktioniert. Einen Schritt zur Verbesserung haben wir mit Dr. Gerald Voss gemacht, der mit uns eine Leistungsdiagnostik aufbaut, die vollumfänglich im Februar das erste Mal für alle Akademie-Teams beginnt.

Vielen Dank für das ausführliche Interview!

Das ist Matthias Albrecht:

Der Ur-Leipziger arbeitet seit 12 Jahren im männlichen Jugendbereich der Messestadt. Angefangen als Trainer der SG Motor Gohlis Nord Leipzig wechselte er 2007 mit dem Großteil der Handballabteilung zum traditionsreichen SC DHfK Leipzig, um den Traum vom Bundesliga-Handball mit zu verwirklichen. Nach zwei Jahren im Nachwuchs – bis heute ist Albrecht Jugendwart der DHfK-Handballer – übernahm Albrecht nach einem einjährigen Intermezzo als Männertrainer in Delitzsch im Sommer 2011 gemeinsam mit Enrico Henoch die B-Jugend der vom Sportclub gemeinsam mit der SG LVB und dem NHV Concordia Delitzsch gegründeten Handball-Akademie Leipzig/Delitzsch, die er bis heute betreut. Der 29-jährige war nebenher jahrelang selbst Spieler in der fünften bis zur dritten Liga beim SC DHfK und ist in seinem zweiten Job im Bereich Personalwesen beim Uniklinikum Leipzig angestellt.

Das ist Enrico Henoch:

Den heute 30-jährigen gebürtigen Waldheimer zog es im Alter von 15 Jahren als Talent an die Sportschule Leipzig, um bei der SG Motor Gohlis Nord Leipzig und später im Jugendzentrum von Concordia Delitzsch zum Männerspieler zu reifen. Anschließend wechselte er zur SG LVB und lief mehrere Spielzeiten in der vierten und dritten Liga auf. Gleichzeitig wurde Henoch vor sechs Jahren unter Harald Wittig Trainer der B- und C-Junioren bei den Blau-Gelben, coachte mit diesem gemeinsam mehrere Jahre die Bezirksauswahl und wurde wie Albrecht 2011 in die Handball-Akademie Leipzig/Delitzsch delegiert, um dort seine bisherigen Sportler weiterzuentwickeln. Im September letzten Jahres schloss der mittlerweile in der Männer-Sachsenliga für die HSG Neudorf/Döbeln auflaufende Spielmacher sein Magisterstudium der Sport-, Kommunikations- und Medienwissenschaften erfolgreich ab.

Sowohl Henoch als auch Albrecht waren am 03.05.2010 Gründungsmitglieder der Handball-Akademie Leipzig/Delitzsch.


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