3. liga ost
SG LVB Leipzig vs. TSG Münster
Sa, 19.05.12, 18:30 Uhr
Sporthalle Brüderstraße Leipzig

Anschließend PUBLIC VIEWING Bayern vs. Chelsea im Foyer mit einem Freigetränk für JEDEN und frisch Gegrilltes!

TV Jahn Duderstadt - SG LVB Leipzig 29:34 (15:15)
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1.Männer: HSG Konstanz - SG LVB 26:23 (17:10)
Erste verpasst Sieg knapp - vier Siebenmeter verworfen
Zusammen mit Neuzugang Danny Trodler mit je fünf Treffern bester Werfer: der Halbrechte Daniel Kunz. Gereicht hat es trotzdem nicht zum Sieg in Konstanz. Foto: Martin Glass Zusammen mit Neuzugang Danny Trodler mit je fünf Treffern bester Werfer: der Halbrechte Daniel Kunz. Gereicht hat es trotzdem nicht zum Sieg in Konstanz. Foto: Martin Glass

12.09.09 von Robert Nößler (LVZ-Online). Update weiter unten Die Leipziger Regionalliga-Handballer der SG LVB mussten zum Saisonauftakt gegen die HSG Konstanz eine Auswärtsniederlage hinnehmen. Beim Tabellensiebten der Vorsaison unterlag das Team von Trainer Jens Große am Samstag unglücklich mit 23:26. Doppeltes Pech für die LVB-Handballer: Auf der Hinfahrt hatte das Team eine Buspanne.

Mit der Leistung seiner Mannschaft war Große insgesamt zufrieden. Nur die schlechte Chancenverwertung, vor allem vom Siebenmeterpunkt, bereitete ihm Kopfzerbrechen. Gleich vier Versuche konnten nicht im Tor untergebracht werden. Während die erste Halbzeit noch mit 17:10 an die Gastgeber ging, steigerten sich die Blau-Gelben nach der Pause und gewannen die zweite Hälfte mit 13:9. Die beste Torausbeute auf Seiten der Leipziger hatten Daniel Kunz und Danny Trodler mit jeweils fünf Treffern.

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LVB-Handballer mit knapper 23:26-Auftakt-Niederlage in Konstanz


13.09.09 von Martin Glass. Die Handballer der SG LVB haben den Regionalliga-Auftakt bei der HSG Konstanz am Bodensee knapp mit 23:26 verloren. Knackpunkt des Spiels war eine Schwächephase vor dem Pausenpfiff, als die Hausherren von 10:13 auf 10:17 davonzogen. Beste Werfer auf Seiten der Gäste waren Daniel Kunz und Danny Trodler mit je 5 Toren.

Das Aluminium versagte dem Team von Trainer Jens Große ein ums andere Mal den Torerfolg, ebenso warteten die Schiedsrichter mit fragwürdigen Entscheidungen auf. Die Unparteiischen verteilten auf Seiten der Gastgeber nur eine Zeitstrafe, während die Leipziger gleich sechs derer kassierten. Ebenso wurden zwei Toren abgepfiffen, darunter ein Kempa-Trick. „Doch das war nicht der ausschlaggebende Punkt“, so Co-Trainer Torsten Löther. Die Messestädter verwarfen vier Siebenmeter, laut Löther „eindeutig zu viel. Wir können auf Regionalliga-Niveau mithalten, haben die zweite Halbzeit sogar mit 13:9 gewonnen. Doch wir müssen cleverer agieren.“

Am nächsten Sonntag um 16 Uhr wollen die Handballer gegen die SG Haslach-Herrenberg-Kuppingen (kurz: H2Ku) die ersten Punkte einfahren – möglichst in einer vollen Brüderstraße. Dazu verteilen die Spieler am Dienstag im Rahmen einer großen Medienkampagne in der Leipziger Innenstadt Flyer und Plakate. Weitere Informationen dazu ab Montag auf www.handball.de.

SG LVB: Herrmann (TH), Claus (TH), Trodler 5, Kunz 5/1, Bödemann 3, Eulitz 3, Kostulski 1, Ziemann 1, Lorenz-Tietz 3, Grießbach 1, Wagner 1, Steinbeck

Spielverlauf: 7:5, 13:10, 17:10 (Halbzeit), 16:12, 20:16, 23:20, 26:23 (Endstand)
Zeitstrafen: Konstanz 2min – SG LVB 14min

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Update hier HSG Konstanz startet mit Heimsieg

Die HSG Konstanz hat ihr erstes Saisonspiel in der heimischen Schänzlehalle gegen die SG LVB Leipzig mit 26:23 (16:10) gewonnen. Vor 700 Zuschauern zeigten beide Mannschaften eine nervöse und von Fehlern geprägte Partie, die stets offen blieb, da die Einheimischen es verpassten, sich in der zweiten Hälfte abzusetzen.

Drei Tore von Matthias Faißt und weitere zwei durch Thorsten Kantimm am Kreis leiteten in den ersten acht Minuten eine ansehnliche erste Halbzeit gegen die SG LVB Leipzig ein. Die Gäste konterten zum Saisonauftakt gegen die HSG Konstanz zwar mit drei Toren, doch dank zwei technischer Fehler führte die HSG bald mit 5:3. Die Konstanzer Schützen hatten Platz und vor allem Matthias Faißt nutzte diesen.

Mit ein Grund für den guten Lauf von Faißt war die Abwehrformation der Gäste. Die Leipziger spielten zwar eine sehr offensive Deckung und sorgten dafür, dass Torjäger Oliver Schoof nicht zum Zug kam. Sobald Schoof auf der Außenbahn und auch Oliver Groß, der zu Beginn viel einstecken musste, auf der Halbposition Richtung Tor unterwegs waren, war sofort ein Gegenspieler zur Stelle. „Dadurch hatte Matthias Faißt auf der rechten Seite und auch Thorsten Kantimm am Kreis mehr Platz. Sie sorgten damit für die nötigen Tore“, sagte HSG-Trainer Daniel Eblen. Dies spiegelte sich auch in der Torstatistik wider. Faißt traf in der ersten Hälfte gleich acht Mal, Kantimm drei Mal vom Kreis, Schoof hingegen gelangen nur zwei Treffer aus dem Feld. Trotz der Nervosität hielten sich die Fehler der Gastgeber in Grenzen. Die Konstanzer trafen bei 25 Angriffen 16 Mal das Tor und führten zur Halbzeit mit 16:10. „Zur ersten Hälfte gibt es nicht viel zu sagen“, so Trainer Eblen, der mit der gezeigten Leistung zufrieden war. Die Nervosität zum Saisonauftakt konnte er verschmerzen.

Nach der Pause gab es für ihn dann aber weit mehr zu kritisieren. Gleich acht Fehlwürfe in den ersten zehn Minuten leisteten sich die Konstanzer, meist auch aus völlig freier Position. Dies wurde von den Gästen mit direkten Gegenstoßtoren bestraft. „Wir verpassten es in dieser Phase einfach den Sack zuzumachen“, bemängelte Eblen. „Das war eine Art Knackpunkt. Von da an wurde es noch mal knapp.“

Es häuften sich die Fehler. Die Konstanzer leisteten sich zwölf Fehlwürfe und machten in 29 Angriffen nur noch zehn Tore. Eigentlich die Chance für die Gäste, das Spiel trotz des Rückstandes noch zu drehen. Doch auch Leipzig zeigte keinen Glanz-Handball. Sie machten selbst etliche Fehler und scheiterten darüber hinaus drei Mal von der Siebenmeter-Linie am Konstanzer Torhüter Patrick Glatt. Der HSG-Keeper hielt zum Schluss sein Team mit schönen Paraden im Spiel, auch wenn er in der ersten Hälfte teilweise unglücklich aussah. Das war Trainer Eblen im Nachhinein aber egal: „Wir müssen froh sein, dass er zum Schluss so gehalten hat.“

Der Vorsprung schrumpfte zwar, doch es reichte für die Gastgeber am Ende zum 26:23-Sieg und zwei wichtigen Punkten zum Saisonauftakt. Schöner Handball war nicht zu sehen und von einem guten Spiel konnte man auch nicht sprechen, aber das war den Spielern nach den 60 Spielminuten egal und auch anzusehen. Erleichtert meinte Sebastian Mücke: „Hauptsache zwei Punkte.“

Sein Trainer stimmte zu. „Wichtig sind die zwei Punkte. Durch die vielen Fehler haben wir uns selbst sehr unter Druck gesetzt und nicht frei spielen können, wie wir es in den letzten Trainingseinheiten getan haben“, so Daniel Eblen, der bilanzierte: „Wir hoffen einfach, dass es in den nächsten Spielen besser wird.“

HSG Konstanz: Glatt, Zölle (Tor); Groß, Kantimm (4), Schatz (3), Böhm, Eblen, Hafner (3), Mücke (2), Schoch, Faißt (9), Schoof (5/1), Melchert, Babik, Peters, Geßler. – Z: 700.

Jan Weiss im Südkurier vom 14. September 2009:


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