SG Leipzig II - TV Germania Großsachsen
So, 21.10.18, 15:00 Uhr
Kleine Arena Leipzig,Am Sportforum 1,04105 Leipzig



MSG Groß-Bieberau/Modau - SG Leipzig II 22:21

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1.Männer: HG 85 Köthen - SG LVB 27:25 (14:11)
Erste Auswärtsniederlage im Spitzenspiel
Bild: Steve Löser Bild: Steve Löser

04.03.18 von SG LVB. Im zehnten Auswärtsspiel hat es die SG LVB Leipzig erwischt: Am Samstag mussten die Männer von Trainer Enrico Henoch bei der HG 85 Köthen mit 25:27 (11:14) die erste Auswärtspleite der Saison einstecken. Dennoch bleiben die Leipziger mit 32:6-Punkten Tabellenführer der Mitteldeutschen Oberliga.

Das Spitzenspiel der Mitteldeutschen Oberliga am 19. Spieltag hatte alles, was es zu einem solchen Spiel braucht: Schneller, phasenweise gut anzuschauender Handball, kleine Nickligkeiten und Spannung bis in die letzte Minute. Letztlich entschied die HG 85 Köthen das Spiel durchaus verdient mit 27:25 für sich und rückte mit jetzt 29:9-Punkten bis auf drei Zähler an die Messestädter heran.

Die erste Halbzeit gestaltete sich sehr abwechslungsreich. Die Führung wechselte mehrere Male die Seite. Die Gäste legten das 1:0 vor und drehten sowohl das 1:2 in ein 3:2 als auch das 4:7 in ein 8:7. Nach der 11:10-Führung für Leipzig bekam das Spiel der Gäste einen ersten Knick. Begünstigt durch technische Fehler und eine unnötige Zweiminuten-Strafe zogen die Gastgeber bis zur Pause auf 14:11 davon. Während die Gäste in Halbzeit eins vor allem durch das eigene Tempospiel oft zu Toren kam, taten sie sich im Positionsangriff gegen die robuste Defensive der Anhaltiner schwer. Im eigenen Abwehrspiel stimmte in einigen Aktionen das Timing hingegen nicht. Hier war der Ausfall von Leon Wellner und später auch Thomas Oehlrich zu spüren. Zudem kassierte Abwehrspezialist Oliver Seidler schon nach zehn Minuten seine zweite Zeitstrafe.

Den besseren Start in die zweite Halbzeit erwischte der Tabellenführer: Schnell war der Anschluss zum 13:14 hergestellt und beim 16:16 in Minute 38 der Ausgleich geschafft. Doch gerade in dieser Phase, als die Partie hätte kippen können, brachten die LVBler den Ball nicht im Tor unter. Im Tor der Hausherren lief Kanzler, der über die gesamte Partie hinweg sehr gut agierte und sich letztlich als Garant für den Köthener Sieg herausstellte, zu Hochform auf und hielt einige Großchancen der Leipziger. Köthen hingegen schaffte es, in den entscheidenden Phasen, ihr Spiel durchzubringen und in Führung zu gehen. Beim 22:17 (47.) drohten die Gastgeber angetrieben vom lautstarken Publikum sogar endgültig zu enteilen. Doch der Kampfgeist der Gäste brachte sie binnen vier Minuten beim 22:20 wieder zurück in die Partie. Spätestens beim Anschluss zum 22:23 (55.) war der Ausgang der Begegnung wieder völlig offen.

Doch auch jetzt waren es wieder die Gastgeber, die in ihrem geduldigen Angriffsspiel zum Erfolg kamen und wieder zum 26:23 vorlegten. Die Leipziger versuchten in der Schlussphase auch mit dem siebten Feldspieler alles und wurden mit dem Anschluss zum 25:26 belohnt. Den Schlusspunkt setzte zehn Sekunden vor Schluss dann Steven Just mit seinem sechsten Treffer des Spiels.

Trainer Henoch sagte zum Spiel: „Köthen hat den Sieg heute vielleicht etwas mehr gewollt und ein oder zwei Prozent mehr gegeben. Ärgerlich ist unsere schlechte Chancenverwertung, die uns eigentlich das Genick bricht. Trotz aller Enttäuschung müssen wir nach vorne schauen und in den letzten sieben Spielen noch einmal eine Schippe drauflegen.“  

Trotz der knappen sowie bitteren Niederlage muss, wie von Henoch angesprochen, der Blick nach vorne gehen. Schon am kommenden Samstag gibt es die nächste Gelegenheit wieder Punkte einzufahren. Dann steht in der Brüderhalle ab 18Uhr das Heimspiel gegen den HC Einheit Plauen an. ds

 

Guretzky, Nositschka – Esche (7/4), Baumgärtel (3), Löser (3), Eulitz (2), Heinig (2), Neudeck (2), Schreibelmayer (2), Seidler (2), Uhlig (1), Wenzel (1), Hellmann, Oehlrich



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