3. liga ost
SG LVB Leipzig vs. TSG Münster
Sa, 19.05.12, 18:30 Uhr
Sporthalle Brüderstraße Leipzig

Anschließend PUBLIC VIEWING Bayern vs. Chelsea im Foyer mit einem Freigetränk für JEDEN und frisch Gegrilltes!

TV Jahn Duderstadt - SG LVB Leipzig 29:34 (15:15)
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1.Männer: Leipziger ziehen gegen Hoyerswerda mit 34:35 den Kürzeren
Dämpfer für LVB-Handballer im Landespokal

11.10.10 von Horst Hampe. Erfolgsserie gestoppt: Nach fünf Pflichtspielsiegen haben die Handballer der SG LVB am Sonnabend ihre erste Saison-Niederlage kassiert. Die Leipziger, Spitzenreiter der Mitteldeutschen Oberliga, unterlagen beim Sachsenliga-Tabellenführer LHV Hoyerswerda knapp mit 34:35 (17:21) und sind damit in der 2. Runde aus dem sächsischen Pokal-Wettbewerb ausgeschieden.

Das Team von LVB-Trainer Jens Große musste allerdings gehandicapt antreten, weil sich die Liste der verletzten Stammspieler von drei auf fünf erhöht hatte. Neu betroffen sind Keeper Stefan Claus (Finger) und Philipp Grießbach (Knie), die auch in den nächsten Wochen ausfallen werden. "Trotz der Personalsorgen hätten wir vom Start weg den Kampf annehmen müssen. In der ersten Halbzeit war vor allem unsere Abwehr nicht auf der Höhe des Geschehens und hat zu viel Gegentore zugelassen. Unsere Steigerung kam leider zu spät, um die Partie noch zu kippen", resümierte der sichtlich enttäuschte Trainer.


Großes Männer leisteten vom Start weg nichts Großes, waren nach acht Minuten (5:5) von der Rolle und gerieten 14:21 ins Hintertreffen. Obwohl die Blau-Gelben den Rückstand noch vor der Pause verkürzten, verteidigten die kampfstarken Hausherren mit lautstarker Unterstützung von 400 Fans konstant ihren Vier-Tore-Vorsprung (32:28/49.).


Die Schlussminuten boten Pokalstimmung pur, denn die Gäste glichen aus (33:33/57.). Ihr beste Schütze Sascha Meiner (13 Treffer) erhielt damit seinem Team alle Chancen. Auch zuvor glänzte der ehemalige Junioren-Auswahlspieler immer wieder mit starken Einzelaktionen, konnte jedoch das Ausscheiden seiner Mannschaft nicht verhindern. Drei Sekunden vor Abpfiff erzielten die Lausitzer den euphorisch gefeierten Siegtreffer.


"Wir haben den Gegner nicht unterschätzt, aber unser Engagement war erst in der Schlussphase auf dem erforderlichen Niveau eines K.o.-Spiels", sagte Meiner. LVB-Kapitän Max Berthold meinte: "Den heutigen Dämpfer im Pokal müssen wir schnell abhaken und unsere volle Konzentration auf die Punktspiele ausrichten."


Erwartungsgemäß schied gestern Nachmittag Verbandsligist DHfK II gegen den Drittligisten Lok Pirna aus. Die Leipziger unterlagen mit 29:31 (12:17). Aber der Drei-Klassenunterschied war in der Grube-Halle vor 120 Fans kaum erkennbar. Die Gäste hatten sich zur Pause mit fünf Toren abgesetzt, konnten die Hausherren jedoch nicht abschütteln. Die DHfK-Reserve von Trainer Michael Schneider bot dem Favoriten Paroli (26:29/54.), verfehlte allerdings den Anschlusstreffer.


"Meine Jungs haben eine starke Leistung geboten, es hat alles gepasst. Wir waren dicht dran an einer Überraschung. Zum entscheidenden Durchbruch reichte es leider nicht", sagte Coach Schneider.

 

LVB: Röttig, T. Krause; Meiner 13/1, Zart 7, Lorenz-Tietz 4, Berthold 2, Fritsch 3, Eulitz 3, Kostulski 1, Höhne 1, Randt, Ziemann, Sickora.


DHfK II:
Sarközi, Reinert; Jungandreas 9/4. Bräuer 1, S. Nötzel, Bönke 1, Geisenhaimer 3, Farken 1, Strehle 3, Groeschel 3, Albrecht 6, C. Nötzel, Juknat 2, Köstner.

 

Horst Hampe in der Leipziger Volkszeitung vom 09.10.2010, Seite 29



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